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16. Einsatz, Freitag, 16. Oktober 2026, 19 Uhr, SV RW Überacker - Freizeitwölfe 3:0 (1:0) !

18. Okt. 2026, um 13.28 Uhr

"Kampfgeist reicht nicht aus!"    (Spielbericht von Michel Kreppold/Bernd Scharfenberg)

 

Die Reise führte die Freizeitwölfe diesmal nach Überacker – und der Name hielt, was er versprach. Gespielt wurde auf einem Untergrund, der die Bezeichnung „Rasen“ nicht ansatzweise verdient hat und eher an einen frisch gepflügten Kartoffelacker erinnerte. Kontrolliertes Passspiel? Fehlanzeige.

 

Hier stand von der ersten Minute an echter Kampf auf dem Programm, wobei sich die Gäste einen Tick schwerer taten, als die Mannen aus Überacker, die diese Platzverhältnisse anscheinend gewohnt waren. Die Freizeitwölfe taten sich sehr schwer, Struktur in ihr Passspiel und ihre Angriffsbemühungen zu bringen.

 

Nach einem unglücklichen Gegentreffer, der durch einen missglückten Befreiungsschlag über den halben Platz im eigenen Strafraum landete und in der Folge nicht mehr wegverteidigt werden konnte, taten sich die Gäste jetzt noch schwerer. Folgerichtig gingen sie mit einem 0:1 Rückstand in die Halbzeitpause.

 

In der zweiten Hälfte versuchten die Silberrücken noch einmal alles, um den Ausgleich zu erzwingen. Mehrmals hatten sie das 1:1 auf dem Fuß, aber trotz aller Bemühungen fiel es nicht. Natürlich liefen sie jetzt Gefahr in einen Konter zu laufen. Und prompt passierte das auch. Allerdings fiel das zweite Tor für Überacker aus einer klaren Abseitsposition heraus. Überackers drittes Tor fiel in die Kategorie „Unentschlossenheit“, frei nach dem Motto: „Lieber mal abwarten.“. Der Spieler meinte wohl nach dem Spiel, er sei geblendet worden. Ob von einem verirrten Fan mit einem Laserlicht in den Bäumen nahe des Platzes, von einem Ufo oder vom Flutlicht, bleibt sein Geheimnis.

 

Das das Ergebnis am Ende nicht noch deutlicher ausfiel, hatten die Gäste einzig und allein ihrem Schlussmann zu verdanken. Der Woife erwischte einen absoluten Sahnetag und entschärfte mit sensationellen Reflexen einige Hochkaräter der Heimelf, und hielt sie lange Zeit überhaupt im Spiel.

 

Mit dem absehbaren Heimsieg der Gastgeber stieg auf dem Platz auch die Betriebstemperatur. Die Schlussphase wurde extrem hitzig und emotional. Spieler beider Seiten tauschten munter allerlei „Nettigkeiten“ aus, wobei der verbale Schlagabtausch den harten Zweikämpfen in nichts nachstand. Am Ende blieb es beim verdienten, wenn auch zu hoch ausgefallenen Sieg für die Mannen aus Überacker.


Abhaken des wilden Spiels auf einem Acker, Trikots zweimal extra heiß waschen und auf die nächste Aufgabe konzentrieren. Mit diesem Motto trat die SG Schwabhausen/Erdweg in dunkler Nacht die Heimreise an. 

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