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12. Einsatz, Mittwoch, 15. Juli 2026, SC Maisach - Freizeitwölfe 0:4 (0:2)

18. Jul. 2026, um 16.12 Uhr

“Maisach rüstete im Rückspiel auf!“                                                      

 

Die 2:3 Niederlage aus dem Hinspiel saß offenbar bei den Maisachern tief, denn sie hatten sich für das Rückspiel an gleicher Stelle gleich mit drei Spielern aus der Ersten/Zweiten verstärkt. Von Anfang an bestimmten sie das Spiel und schon nach vier Minuten zappelte der Ball im Netz. Anton (Gustl) Grund, der für den immer noch verletzten Stammtorwart Woife Sterflinger im Tor stand, war machtlos.

 

In der Folge wurde er immer wieder gefordert und innerhalb von rund zwanzig Minuten verhinderte er durch mehrere Glanzparaden einen weiteren Treffer. Die Freizeitwölfe waren nur in der Defensive gefordert, und konnten sich kaum befreien. Kurz vor der Halbzeit konnte auch der  bärenstarke Gustl im Tor das 2:0 für Maisach nicht verhindern.

 

In der Halbzeitpause stellte Trainer Christian Fintina seine Mannschaft um, und prompt kamen sie viel besser ins Spiel. Bis zur 60. Spielminute konnten sie sich sogar eine leichte Feldüberlegenheit erarbeiten und kamen zu einigen vielversprechenden Angriffen. In und um den Strafraum der Maisacher agierten sie dann allerdings zu unkonzentriert oder zu hektisch und so blieb es lange bei einem ausgeglichenen Spiel ohne klare Torchancen. Der erste gefährliche Angriff der Maisacher in der 62. Minute führte dann prompt zum 3:0. Ein weiterer Konter sorgte dann ein paar Minuten später für den 4:0 Endstand.

 

Die Freizeitwölfe reklamierten lautstark, dass beide Tore irregulär waren, da entweder die Hand eines Maisachers im Spiel war, oder der Stürmer klar im Abseits stand. Da die Maisacher entgegen ihrer ursprünglichen Zusage doch keinen Schiri stellen konnten, übernahm Trainer Christian Fintina diese undankbare Aufgabe.

 

"Als Heimschiedsrichter warst du wohl der Meinung eher zugunsten der Maisacher pfeifen zu müssen, meinte ein Kollege, der namentlich nicht  genannt werden wollte, schmunzelnd, bevor er ihm die Hand reichte.

 

Nach dem Spiel, als ihn seine Mitspieler auf die beiden vermeintlichen Fehlentscheidungen ansprachen, erklärte Christian Fintina : „Ich stand in diesem Moment mit dem Rücken zum Tor, habe aber die Abseitsstellung gesehen. Ich habe nur nicht gepfiffen, weil ich schon so oft vorher Abseits gepfiffen habe, und sie sich sonst wieder lautstark beschwert hätten!“

 

Doch letztlich war der Sieg für Maisach verdient, wenngleich er vielleicht um ein oder zwei Tore zu hoch ausfiel.

 

Nach Hilgertshausen/Tandern (3.3), Altomünster (1:3) der dritte sehr starke Gegner direkt hintereinander. Peter Glas und Hans Riedmair sagten nach nach dem Spiel: „Jetzt wäre mal wieder ein leichterer Gegner recht!“ oder „hoffentlich ist der nächste Gegner nicht so schnell unterwegs!“

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