2. AH Freizeitwölfe

Spielberichte
16. Einsatz, 25.10.2019, Fr., 19:00 VfL Ecknach - Freizeitwölfe 6:1 (3:0)

Klare 1:6 Niederlage zum Abschluss der Saison!
Die Ecknacher hatten während des Jahres enorme Probleme den Spiel- und Trainingsbetrieb mangels Teilnehmer aufrecht zu erhalten. Unter der neuen Führung gelang die Wende zum Positiven und mittlerweile haben sie wieder genügend Spieler in ihren Reihen. Allerdings sind die „Neuen“ durchwegs um die 35 Jahre alt. Leidtragende dieser, für die Ecknacher sehr positiven Entwicklung, waren an diesem Tag die Gäste aus Schwabhausen und Erdweg. Die vor allem in den Anfangsminuten von der Geschwindigkeit und Wendigkeit der Hausherren total überrumpelt wurden. Innerhalb von nur 8 Minuten zappelte der Ball dreimal im Netz. Bei keinem Treffer hatte Woife Sterflinger im Tor eine reelle Abwehrchance. Danach fingen sich die Freizeitwölfe und hielten mit allem was ihnen zur Verfügung stand wacker dagegen. Es war förmlich zu sehen, dass sie sich immer besser auf den permanten Angriffsfußball des Gegners einstellten und jeder Einzelne an den Aufgaben wuchs. In der Folge konnten sie sogar mit einzelnen gefährlichen Angriffen Nadelstiche setzen und ihre eigene Defensivabteilung entlasten. Mit dieser Top-Einstellung verhinderten sie bis zur Pause weitere Treffer der bärenstarken Ecknacher.

Kurz nach der Pause hatten sie auch noch Pech, als den Hausherren innerhalb von zwei Minuten zwei Kunstschüsse gelangen, die beide unhaltbar hinter Woife Sterflinger im Netz einschlugen. Gerade als sich die Gäste ein wenig befreien konnten und zweimal aussichtsreich vor dem Ecknacher Torhüter auftauchten, gelang dem Aichacher Vorortclub mit einem Konter das 6:0. Doch auch jetzt ließen die Freizeitwölfe den Kopf nicht hängen und kämpften bis zum Umfallen um das Ergebnis in Grenzen zu halten. In dieser Phase kamen die Freizeitwölfe mehrmals in Tornähe, ohne jedoch in eine aussichtsreiche Schussposition zu kommen. Die beste Chance aus dem Spiel heraus vergab dann Westenrieder Gerhard, als er, viel zu überhastet, aus ca. 30m einen Heber über den gegnerischen Torwart versuchte, aber nur eine harmlose Rückgabe zustande brachte. „Gerhard, du hättest doch noch ein paar Meter laufen können, da war ja 20m um dich herum kein Gegenspieler“, schmunzelte der Glas Peter nach dem Spiel. „Ich habe sofort abgezogen, weil ich den Atem eines Gegenspielers im Nacken gespürt habe!“ konterte der Gerhard. Welcher Gegenspieler gemeint war, dessen Atem noch in rund 20 Meter Entfernung zu spüren war, bleibt für immer sein Geheimnis.

Bei einem vermeintlichen Handspiel eines Ecknacher Verteidigers reagierte der souverän leitende Schiedsrichter, trotz lauter Proteste der Gäste, noch nicht. Aber als Matthias Meiler wenige Minuten später im Strafraum zu Fall kam, ertönte der Pfiff des Referee. Fintina Christian wollte dem Geburtstagskind Edi Salvamooser die Ausführung des Strafstoßes überlassen, doch dieser hatte es sich schon auf der Ersatzbank bequem gemacht und wollte nicht mehr aufstehen. Gewohnt sicher verwandelte der Christian dann selbst den berechtigten Elfmeter zum 1:6 Ehrentreffer. Unmittelbar danach war Schluss. Gegen diese, läuferisch und technisch überlegene, junge AH des VfL Ecknach können die Freizeitwölfe stolz sein, sich -bis auf die ersten 8 Minuten-  so achtbar aus der Affäre gezogen zu haben. Darüber hinaus gab es nicht ein böses Wort oder einen Vorwurf innerhalb der Mannschaft. Auch das spiegelt die gute Stimmung im Team wieder. In der Kabinenanalyse vertrat der Woife Sterflinger die These, dass nicht nur Jugendmannschaften das Recht haben sich gegen starke Gegner weiter zu entwickeln, sondern auch eine 2.AH. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

Statistik:
1:0 (  2. Min), 2:0 (  7. Min), 3:0 (  8. Min)
4:0 (45. Min), 5:0 (47. Min), 6:0 (54. Min)
6:1 (79. Min) Fintina Christian FE (nach Foul an Meiler Matthias) 


15. Einsatz, 18.10.2019, Fr., 19:00 Freizeitwölfe - SG Jetzendorf /Steinkirchen 4:0 (3:0)

Siegreicher Heimabschluss der Saison 2019!
Miche Münch wurde beim letzten Heimspiel der Saison von seinen Nachbarn Uwe und Uli begleitet. Als sie so nebeneinander auf der Holzbank saßen, erinnerte dies an die berühmten Balkon-Quälgeister „Statler und Waldorf“ aus der Muppetshow. Sogleich schlüpften sie in die ihnen zugedachten Rollen und begannen zu lästern „Na Sepp, hast Du heuer auch schon ein Tor geschossen oder weißt Du nicht mehr wie das geht!? Hahaha…..“! Nach den ersten 15 Minuten lästerten sie weiter „die spielen ja richtig Fußball! ….. Kein Wunder! …… Wieso …… der Sepp spielt ja nicht mit! ….. Hahahaha!“

Miche Münch blieb unbeeindruckt (wahrscheinlich kannte er seine Nachbarn schon zur Genüge) und absolvierte insgesamt ein gutes Spiel, das er in der zweiten Halbzeit beinahe mit einem feinen Heber über den zu weit vor seinem Tor stehenden gegnerischen Keeper veredelt hätte. Doch im letzten Moment konnte dieser den Ball noch zur Ecke abwehren. 

Die Freizeitwölfe, die erneut von Interimscouch Edi Salvamooser eingestellt wurden, begannen bärenstark und setzten den Gegner schon tief in deren Hälfte erfolgreich unter Druck. Durch dieses intensive Pressing eroberten sie immer wieder Bälle und sorgten so für höchste Gefahr im gegnerischen Strafraum. Die erste scharfe Flanke von Sigi Mayr verpasste Sebastian Bolz in unwiderstehlicher Manier, aber beim zweiten Mal war er zur Stelle und besorgte in der 8. Minute die hochverdiente 1:0 Führung. Nur zwei Minuten später war es dann Matthias Meiler der nach Pass von Sebastian Bolz, mit seinem sechsten Saisontreffer auf 2:0 erhöhte. In der 14. Minute waren die Freizeitwölfe nach konsequentem Pressing erneut erfolgreich. Die Gäste wussten nicht mehr wohin mit dem Ball und spielten zu ihrem Torwart zurück. Doch dieser Rückpass misslang zur Gänze und der Ball zappelte zum Entsetzen der ganz in blau gekleideten SG aus Jetzendorf und Steinkirchen im Netz. 3:0 nach knapp 14 Minuten, auch in dieser Höhe absolut verdient. Nach dieser sehr starken Anfangsviertelstunde beruhigte sich das Spielgeschehen ein wenig und die Gäste fanden ein bisschen besser ins Spiel. Dennoch kontrollierten die Freizeitwölfe weiterhin Spiel und Gegner, ohne jedoch allergrößte Torgefahr zu entwickeln. Nun waren auch wieder die spöttischen Kommentare von Statler und Waldorf zu hören „Miche ist der beste Mann …….. aber der ist doch momentan draußen ………. Eben! …….. Hahahaha!“  

Auch nach der Pause bestimmten die Hausherren weiterhin das Spielgeschehen und exakt nach 49 Minuten und 17 Sekunden (ungefragter, aber präziser Zuruf des Profis an der Zeitmaschine, Dirk Borsbach) lag der Ball wieder im Tor. Gerti Westenrieder schlenzte einen Pfostenabpraller am Torwart vorbei zum 4:0 ins lange Eck. Vorausgegangen war eine starke Balleroberung von Jose Reichlmair, der auch noch den Torwart verlud, aber sein Schuss prallte vom linken Pfosten genau vor die Füße von Gerhard Westenrieder, der keine große Mühe hatte, den Ball über die Linie zu bringen. Bei diesem Spielstand blieb es bis zum Schlusspfiff von Harry Schepp, der in dieser insgesamt fairen Partie alles im Griff hatte. Negativer Höhepunkt war nach ca. einer Stunde die Armverletzung von Robert Gley, der sich an den scharf geschnittenen Grashalmen des Platzes (leicht) verletzt hatte und blutend und völlig apathisch  auf die Ersatzbank zustürmte und sich verarzten ließ (Behandlung mit einem gebrauchten Tempo reichte aus). Sepp Spreng, der den Rasen für die AH`ler immer besonders akkurat schneidet, war diesmal wohl mit einer besonders scharfen Klinge unterwegs.

Das letzte Wort allerdings hatten die "alten Balkonnörgler" aus Oberroth, "He das Spiel ist aus, wach auf! ...... schade, dass die nicht 90 Minuten spielen ...... warum ....... dann hätt ich noch 10 Minuten länger schlafen können! ....... Hahahaha" 

Statistik:
1:0 (  7:39 Min) Bolz Sebastian auf Zuspiel von Mayr Sigi
2:0 (  9:51 Min) Meiler Matthias nach feinem Pass von Bolz Sebastian
3:0 (13:44 Min) Lupenreines Eigentor
4:0 (49:17 Min) Westenrieder Gerhard nach glänzendem Einsatz von Reichlmair Jose


13. Einsatz, 27.09.2019, Fr., 19:00 Freizeitwölfe - SV RW Überacker 2:1 (0:0)

Klassespiel, Heimsieg und „Bollwerk“ Michel Kreppold !
Das Spiel der Freizeitwölfe war von Anfang an darauf ausgelegt aus einer sicheren Defensive zu agieren. Lieber einmal den Ball hintenherum spielen, als lang und unkontrolliert nach vorne. Weil auch der Gegner sehr vorsichtig agierte, da er eine Woche zuvor gegen Geltendorf eine klare Heimniederlage einstecken musste, spielte sich das Geschehen in der ersten Halbzeit vornehmlich zwischen den beiden Strafräumen ab. Gefährlich wurde es nur, wenn einer Mannschaft im Spielaufbau Abspielfehler unterliefen. Torchancen waren Mangelware, dennoch entwickelte sich ein gutes und sehr faires Spiel. Obwohl sich die Gäste in den ersten 40 Minuten ein leichtes Chancenplus erarbeiteten, blieb es bis zur Pause beim torlosen Unentschieden.

Vor allem in den ersten 20 Minuten nach der Pause konnten sich die Freizeitwölfe eine leichte Feldüberlegenheit erarbeiten. Und in der 50. Minute hätten sie in Führung gehen müssen: Robert Gley sah, dass der Torwart aus Überacker weit vor seinem Kasten stand und versuchte ihn mit einem gekonnten Heber zu überlisten. Alleine dieser feine Heber hätte ein Tor verdient gehabt, aber der Ball sprang von der Querlatte ca. 5 Meter vor dem Tor herunter, wo der völlig verdutzte Sebastian Bolz das Kunststück fertigbrachte, den Abpraller am leeren Tor vorbei zu schieben. In der 58. Minute durften dann aber endlich die zahlreichen Schwabhauser und Erdweger Fans jubeln. Nach einem Zuspiel von Christian Fintina stand plötzlich Christian Burkhard frei und vollendete zur lang ersehnten Führung. Doch die Freude währte nicht lange, denn Überacker gelang in der 62. Minute der verdiente, aber für die Freizeitwölfe dennoch unglückliche Ausgleich. Einen Weitschuss eines gegnerischen Stürmers fälschte Mark Stöber so unglücklich ab, dass der Ball unhaltbar im linken oberen Winkel einschlug, Woife Sterflinger im Tor hatte  keine Chance den Ball zu erreichen. Nun bekamen die Gäste aus Überacker wieder Aufwind und kamen zu einigen Chancen. Vor allem Michel Kreppold wurde nun zum Mann des Spiels, denn an ihm bissen sich die gegnerischen Stürmer die Zähne aus. Fast kein Zweikampf ging verloren und so verhinderte er ein ums andere Mal einen geordneten Spielaufbau des SV RW Überacker. Zuschauer und Mitspieler waren sich einig, dass dies eines der besten Spiele von ihm im Dress der Freizeitwölfe war. Auch Woife Sterflinger konnte sich auszeichnen als er einen Schuss aus kurzer Distanz mit einer Glanztat noch zur Ecke klären konnte. Dann schlug die Stunde von Christian Fintina, der sich bei einem herrlich vorgetragenen Angriff bis zur gegnerischen Torlinie gekonnt durchdribbelte und scharf nach innen flankte. Dort wartete der mitgelaufene Jose Reichlmair und schob den Ball cool wie Christiano Ronaldo über die Linie zur erneuten Führung. Überacker versuchte jetzt alles und warf alles nach vorne, doch an Michel Kreppold kamen sie nicht vorbei und so blieb es bis zum Schlusspfiff bei diesem knappen und etwas glücklichen Sieg. Am Ende waren sich jedoch alle einig, es war ein gutes Spiel, mit einer ebenso guten Schiedsrichterleistung und ohne nennenswerte Fouls! Einziges Manko aus Sicht der Freizeitwölfe war die (kontinuierlich erarbeitete) gelbe Karte für Christian Fintina wegen Meckerns kurz vor Schluss.  

Ausdrücklich bedanken möchten wir uns beim SV RW Überacker, der extra mit den alten Trikots auflief, damit die Freizeitwölfe in ihren nagelneuen Trikots antreten konnten!  

Statistik:    
1:0 (ca. 58.) Burkhard Christian nach Zuspiel Christian Fintina 
1:1 (ca. 62.)
2:1 (ca. 67.) Reichlmair Jose (JR7) nach glänzender Vorarbeit Christian Fintina


12. Einsatz, 20.09.2019, Fr., 19:00 FC Landsberied - Freizeitwölfe 2:1 (1:1)

Vermeidbare Niederlage! 
Trotz der professionellen Vorbereitung mit Aufstellungsplakat und Ansprache in der Kabine von „Aushilfstrainer“ Edi Salvamooser, unterlagen die Freizeitwölfe trotz bester Chancen in der ersten Halbzeit dem gastgebenden FC Landsberied mit 1:2. Einen peinlichen Lapsus leistete sich der sportliche Leiter Sepp Pfeil, als er erst in der Kabine feststellte, dass er die gesamten Stutzen zuhause gelassen hatte. Der AH-Leiter von Landsberied, Roland Marx eilte zu Hilfe, fuhr schnell nach Hause und lieh den Gästen passende schwarze Stutzen. Erst mit einigen Minuten Verspätung konnte deshalb der Anpfiff erfolgen. Ein Novum in der Geschichte der Freizeitwölfe, dass förmlich nach Sanktionen schrie, „des kost a Tragl“ hörte man laute Sprechchöre aus der Gästekabine.

Mit den Leihstutzen entwickelte sich von Anfang an ein flottes Spiel. Nach der abtastenden Anfangsphase übernahmen die Gäste zunehmend das Kommando und erspielten sich rund ein halbes Dutzend bester Torgelegenheiten. Doch außer einem Pfostenschuss von Matthias Meiler sprang zunächst nichts heraus. Die alte Fußballerweis-heit, wer vorne keine Tore macht, der kassiert hinten eins, bewahrheitete sich wieder einmal, denn der FC Landsberied erzielte bei einem sehenswert vorgetragenen Konter, bei dem allerdings die Freizeitwölfe viel zu passiv waren, die 1:0 Führung. Noch vor dem Halbzeitpfiff gelang Robert Gley mit einem plazierten Kopfball, nach herrlicher Flanke von Ostermair Johannes endlich der längst überfällige Treffer zum hochverdienten Ausgleich. Als auch noch ein klarer Trikotzupfer im Strafraum der Landsberieder ungeahndet blieb (Robert Gley reklamierte ebenso lautstark wie erfolglos, denn der Schiedsrichter übersah diese Szene) blieb es bis zur Pause bei diesem, für die Landsberieder schmeichelhaften Unentschieden.  

Nach der Pause schlichen sich die ersten Unkonzentriertheiten ein und das Spielgeschehen verlagerte sich zusehends in die Hälfte der Freizeitwölfe. Mehrere Male musste Miche Graf, der zum ersten Mal das Tor der Freizeitwölfe hütete, eingreifen und vereitelte durch tolle Paraden die mögliche Führung des FC Landsberied. Nur noch selten tauchten die „Grauen“ vor dem Tor der Landsberieder auf. Einmal hatten sie Pech, als Matthias Meiler`s  strammer Schuss vom gegnerischen Torwart nur nach vorne abgeklatscht werden konnte und Johannes Ostermair den Abpraller zur Führung einschob. Als die Landsberieder Abseits reklamierten, pfiff auch der Schiri und so blieb es beim 1:1. Insgesamt zeigte der Schiri einige Schwächen, oft pfiff er erst, wenn jemand reklamierte. Ob der Johannes tatsächlich im Abseits war, bleibt zumindest zweifelhaft, aber es half nichts, das Tor wurde nicht gegeben. Eine Showeinlage der besonderen Art zeigte Stefan Rottmaier kurz nach seiner Einwechslung, als er slapstickartig ins Straucheln geriet und ohne Ball bzw. Gegner einen Bauchklatscher (neudeutsch Diver) hinlegte. Miche Münch, der beste Sicht auf das Schauspiel hatte, will sogar gesehen haben, dass der Rotti durch seinen eigenen Schwung, wie ein geworfener Stein auf dem Wasser, dreimal auf dem Boden aufkam, ehe er überrascht und zusammengekrümmt liegenblieb. Als Robert Schlosser und Matthias Meiler auch noch verletzungsbedingt ausfielen, verlor das Spiel der Gäste zusehends an Ideen, Genauigkeit und Qualität. In der 65. Minute kam dann Mark Stöber ein bisschen zu spät als er, hart bedrängt von einem Landsberieder Stürmer, im eigenen Strafraum klären wollte. Elfmeter! Diese Chance ließen sich die Hausherren nicht entgehen und verwandelten den Strafstoß sicher. Bei diesem Ergebnis blieb es bis zum Schluss. Selbst die Landsberieder merkten an, dass ein Unentschieden das gerechtere Ergebnis gewären wäre, aber im Fußball entscheiden nun mal die geschossenen Tore und nicht die herausgespielten Chancen.

Statistik:    
1:0 (ca. 30.)   
1:1 (ca. 35.) Gley Robert nach starker Flanke von Ostermair Johannes
2:1 (ca. 65.) FE


10. Einsatz, 27.07.2019, Sa., 14:00 Kleinfeldturnier beim SV Ampermoching - TURNIERSIEGER!!!

„… und der Cup-Gewinner ist die SG Schwabhausen/Erdweg!“
Die Freizeitwölfe gewannen sensationell das Kleinfeldturnier um den AH-Waldfrieden Cup 2019 in Ampermoching. Neben den Freizeitwölfen traten vier weitere Mannschaften an, der SV Ampermoching, der Post SV Dachau, die SpVgg Röhrmoos und der SV Weichs.Der Modus sah vor, dass Jeder gegen Jeden mit Hin- und Rückspiel spielte. Die Spieldauer betrug jeweils 12 Minuten. Jede Mannschaft stellte neben dem Torwart fünf Feldspieler. Gespielt wurde von 16er zu 16er mit ca. 4m eingerückten Seitenlinien. Im Jugendbereich wird da 9 gegen 9 gespielt! Die 5 Feldspieler je Mannschaft jedenfalls hatten sehr viel Platz. Anfangs kritisierten die Freizeitwölfe noch dieses System, doch wie sich später herausstellen sollte, war dies ihr größtes Plus. Geschickt nutzten sie optimal die Räume, verlagerten das Spiel und kontrollierten dadurch das Spiel. Das ausgeglichene Teilnehmerfeld sorgte für spannende und meist knappe Spiele. Dabei blieben die Freizeitwölfe bei schwülwarmem Wetter in insgesamt 8 Partien ungeschlagen (5 Siege und 3 Remis). Dies ist umso bemerkenswerter, da der Kader der Freizeitwölfe nur 2 Ersatzspieler umfasste und kein „gelernter“ Torwart zwischen den Pfosten stand. Am Ende mussten sie nur einen Gegentreffer hinnehmen und gewannen dieses Turnier vor dem SV Weichs. Spielstärke, unbändiger Wille und ein unglaublicher Zusammenhalt der kleinen Truppe waren die ausschlaggebenden Kriterien für den ersten Pokalgewinn seit mehr als 20 Jahren!

Es war ungemein schwierig zu Beginn der Ferien überhaupt eine Mannschaft zusammen zu bekommen. Gott sei Dank haben sich kurzfristig noch ein Arbeitskollege von Andi Hechtl und der Papa vom Stöber Mark bereit erklärt mitzuspielen, sonst hätten wir keinen Ersatzspieler aufbieten können. Bei dem herrschenden subtropischen Klima ein aussichtsloses Unterfangen. 

Entgegen der sonst üblichen Schläfrigkeit zu Beginn eines Turniers waren die Freizeitwölfe sofort im Spiel. Der erste Gegner, der SV Ampermoching, wurde vom Anpfiff weg mit kontrolliertem und sicherem Passspiel in die eigene Hälfte gedrängt. Zu Recht gingen die Freizeitwölfe durch Martinovic Josip (Arbeitskollege von Andi Hechtl) in Führung. Trotz klarer Überlegenheit sprang kein weiterer Treffer heraus. Stattdessen bestraften die Hausherren die einzige Unachtsamkeit der Freizeitwölfe (während des gesamten Turniers!) mit dem 1:1 Ausgleich. Im zweiten Spiel ging man dann noch konzentrierter und zielstrebiger in die Zweikämpfe. Der Post SV Dachau hatte keine Chance und wurde durch Tore von Martinovic Josip und Stöber Helmut mit 2:0 besiegt. Sepp Pfeil war es, der im nächsten Spiel gegen die SpVgg Röhrmoos den einzigen Strafstoß des gesamten Turniers herausholte. Robert Gley stellte sich der Verantwortung und traf vom 7m Punkt zum 1:0 Sieg. Im letzten Spiel der Vorrunde wartete dann der bis dahin ungeschlagene Turnierfavorit, der SV Weichs. Mit einer starken defensiven Leistung und mit unbändigem Einsatz konnten sie dem Favoriten ein torloses 0:0 abtrotzen. Nach Abschluss der Vorrunde waren der SV Weichs, der SV Ampermoching und die SG Schwabhausen/Erdweg punktgleich mit 8 Punkten vorne.

Nach einer kurzen Pause, die Beine wurden immer schwerer und die ersten Blessuren sorgten für bange Momente (Andi Hechtl schaffte es dabei, sich selbst ans Schienbein zu treten), begann die Rückrunde. Die kleine Truppe der Freizeitwölfe hielt eisern zusammen und jeder stellte sich wieder beim nächsten Spiel auf den Platz, auch wenn er eigentlich nicht mehr konnte. Der bisherige Erfolg, der enorme Wille, die Kameradschaft untereinander und die überaus positive Einstellung sorgten für eine geile und einmalige Stimmung. Im Rückspiel gegen den SV Ampermoching hatten die Freizeitwölfe einen leichten Hänger und konnten kaum für Torgefahr sorgen, dennoch kontrollierten sie das Spiel und so blieb es bis zum Schluss beim torlosen Remis. Dies war auch das Verdienst von unserem „Hilfstorwart“, der mehrmals Kopf und Kragen riskieren musste. An diesem Tag hatten die Freizeitwölfe zudem auch noch das Glück auf Ihrer Seite, denn zweimal vergaben ihre Gegner völlig freistehend. Doch von nun an sollte es nur noch Siege geben, doch der Reihe nach:

Das Rückspiel gegen den Post SV Dachau endete, wie das Hinspiel, 2:0 für die Wölfe. Martinovic Josip und Gley Robert hießen die Torschützen. Im vorletzten Spiel hieß der Gegner wieder SpVgg Röhrmoos, die gleich mit 18 Mann angereist waren. Martinovic Josip gelang mit seinem fünften Treffer die 1:0 Führung. Der Post SV riskierte danach mehr und lief prompt in einen Konter, den Sepp Pfeil zum 2:0 abschliessen konnte. Kurz darauf setzte er einen Gegner im Spielaufbau so unter Druck, dass er den Ball erobern konnte und alleine auf das gegnerische Tor zulief. Sein Querpass erreichte den mitgelaufenen kroatischen Torjäger, der keine Mühe hatte den Ball im Netz unterzubringen. Mit dem höchsten Sieg des Tages endete diese Begegnung. Da dem Gastgeber, dem SV Ampermoching in der Rückrunde die Kräfte verließen und zweimal als Verlierer vom Platz gingen, kamen als Turniersieger nur noch die SG Schwabhausen/Erdweg und der SV Weichs in Frage. Auch die Weichser gaben sich keine Blöße und gewannen ihre Spiele. Vor dem alles entscheidenden „Endspiel“ SG Schwabhausen/Erdweg gegen den SV Weichs hatte der SV Weichs 17 Punkte, die SG Schwabhausen/Erdweg 15 Punkte. Das hieß, nur bei einem Sieg konnten die Freizeitwölfe den Cup noch gewinnen. Und das Wunder geschah! Mit den allerletzten Energiereserven boten sie dem SV Weichs nicht nur Paroli, sondern setzten diesen auch noch geschickt unter Druck. Mark Stöber war es schließlich, der nach einer feinen Einzelleistung den Ball mustergültig auf Martinovic Josip passte. Dieser fackelte nicht lange und bezwang den Weichser Torwart, der bis dahin kein einziges Tor kassiert hatte. Der SV Weichs drängte danach auf den Ausgleich, aber die Defensive der Freizeitwölfe stand sehr gut. Und wenn ein Ball mal durchkam, war unser "Hobbytorwart" Kreppold Michel zur Stelle, der mit einigen Paraden glänzen konnte. Nach dem Schlusspfiff fielen sich die Schwabhauser und Erdweger in die Arme, reckten die Hände in den Himmel und brüllten immer wieder „Turniersieger, wir sind Turniersieger!“ 

Kreppold Michel wusste das alles schon vorher! Weil der Sportdirektor im Vorfeld geschrieben hatte, dass wohl „bloss“ der Kreppold Michel im Tor stehen würde, antwortete er in der Gruppe, „tz tz tz, was heißt bloss! Nur mit mir werden wir Turniersieger!“

Nach dem TSV Bergkirchen 2017 und dem FC Gerolsbach 2018 durfte sich nunmehr zum erstenmal die SG Schwabhausen/Erdweg auf dem Wanderpokal verewigen, den Sepp Pfeil von den AH-Veranwortlichen des SV Ampermoching, Schall Harte und Schmid Adrian überreicht bekam. Die Freude kannte keine Grenzen und die Schultern wurden immer breiter, als die Gegner auch noch erklärten, dass die Freizeitwölfe den besten Fußball gezeigt und absolut verdient gewonnen hätten.  

Statistik des Turniers:
SV Ampermoching – SG Schwabhausen/Erdweg 1:1
(Tor Josip, Assist Matthias)

SG Schwabhausen/Erdweg – Post SV Dachau 2:0
(1:0 Josip, Assist Robert, 2:0 Helmut, Assist Matthias)

SG Schwabhausen/Erdweg – SpVgg Röhrmoos 1:0
(FE Robert, Foul an Sepp)

SV Weichs – SG Schwabhausen/Erdweg 0:0

SG Schwabhausen/Erdweg – SV Ampermoching  0:0

Post SV Dachau – SG Schwabhausen/Erdweg  0:2
(1:0 Josip, Assist Robert, 2:0 Robert, Assist Josip)

SpVgg Röhrmoos – SG Schwabhausen/Erdweg 0:3
(0:1 Josip, Assist Robert, 0:2 Sepp, Assist Matthias, 0:3 Josip, Assist Sepp)

SG Schwabhausen/Erdweg – SV Weichs 1:0
(1:0 Josip, Assist Mark)

Die Reaktionen aus nationaler und internationalen Presse:
„Ich glaub, jetzt sind wir für den DFB-Pokal qualifiziert!“, Sepp Pfeil
„Ich wünsche mir zu meinem Geburtstag nichts weniger als den Turniersieg!“, schrieb Geburtstagskind Sebastian Nitz aus Kroatien (vor dem Turnier)
„Sauber Jungs, mein Wunsch ging in Erfüllung!“, schrieb er nach dem Turnier
„Nur für Dich zum Geburtstag!“, ergänzte Matthias Meiler
„Echt jetzt? Ihr seid`s der Wahnsinn Burschen ….!“, ungläubiger Kommentar des Präse
"Weltklasse, mit den neuen Trikots sind wir unbesiegbar!“, freute sich Oliver Greve
"So sehen Sieger aus!“, Sigi Mayr
„ich weiß jetzt nicht, ob das so ausgegangen wäre, wenn ich dabei gewesen wäre!“, schrieb zähneknirschend Fritz Büchler
„Sauber, Genial, Übergalaktisch!“, Tom Schüßler
„…. und wir hatten nur 1 Gegentor kassiert im ganzen Turnier. So nebenbei „nur“ mit mir als Torwart!“, konnte sich Michel Kreppold nicht zurückhalten 

 

9. Einsatz, 24.07.2019, Mi., 18:30 Freizeitwölfe - SpVgg Hebertshausen 3:2 (2:2)

Hochsommerliche Einweihung der neuen Trikots!
Bei hochsommerlichen Temperaturen um die 30 Grad empfingen die Freizeitwölfe in ihren brandneuen, schicken und  „figurbetonenden“ Trikots die SpVgg Hebertshausen. Unseren Sponsoren (Mooseder Wohnbau- und Entwicklungs Gmbh, vertreten durch Werner Mooseder bzw. Clever Contact, vertreten durch Sebastian Nitz) wurden als Dank für das Sponsoring Plätze im Kader zugesichert, aber leider konnte nur Sebastian Nitz -der ja ohnehin eine feste Größe im Team ist- das neue Trikot auf dem Platz präsentieren. Werner Mooseder war leider beruflich verhindert und erreichte erst mit dem Schlusspfiff das Stadion an der Jahnstraße. Mit großer Freude vernahm er jedoch die frohe Kunde, dass die neuen Trikots gleich mit einem Sieg eingeweiht wurden.

Doch zunächst wurde es eng in der Kabine. Mit dem größten Kader in der Geschichte der Freizeitwölfe (21 Feldspieler und 2 Torwarte !!!) stellte man sich anlässlich der Präsentation des neuen Outfits dem Gegner, der SpVgg Hebertshausen. Zum erstenmal war Trainer Christian Fintina aufgrund der großen Anzahl von Spielern gezwungen mit einem Zettel (kommt in das Freizeitwölfe-Museum) die Aufstellung zu ordnen, schließlich sollten alle einigermaßen gerecht zum Zuge kommen wird. Da die Gäste ohne Schlussmann anreisten, „teilten“ sich die beiden Mannschaften abwechselnd Chris Turnsek und Woife Sterflinger. Beide machten, sowohl hüben wie drüben, ihre Sache außerordentlich gut und konnten mehrmals ihr Können unter Beweis stellen. Die Gäste staunten nicht schlecht, als auf der Ersatzbank der Freizeitwölfe (wurde mit einer Bierbank erweitert) mehr Spieler Platz nahmen, als auf ihrer Seite auf dem Platz standen. Völlig logisch, dass es in Sachen Taktik und Übersicht für Trainer und Spieler nicht ganz leicht war, den Überblick zu behalten. Die Startelf, die in dieser Konstellation noch nie zusammengespielt hatte, hatte sichtlich Mühe, einen geordneten Spielaufbau zu kreieren. Die Positionen wurden z. T. nicht konsequent gehalten oder einfach „vergessen“ und zudem sorgten leichtsinnige Ballverluste mehrmals für brenzlige Situationen. Aus einer resultierte schließlich der nicht unverdiente Führungstreffer für die SpVgg Hebertshausen. Allmählich fingen sich die in silbergrau/anthrazit gekleideten Hausherren und nach einem starken Zuspiel von Gerhard Westenrieder eilte Benni Emonts auf und davon und vollendete in gekonnter Manier zum 1:1 Ausgleich. Der schönste Treffer des Tages gelang dann kurz vor der ersten Trinkpause „Geburtstagskind“ Matthias Meiler als er einen direkten Freistoß, den Gerhard Westenrieder herausgeholt hatte, über die Mauer hinweg genau in den linken oberen Winkel zirkelte. Sebastian Bolz, das andere Geburtstagskind, lieferte im Mittelfeld ebenfalls eine starke Partie und durfte sich zurecht über das Lob unseres Fotografen Dr. Ulrich Clormann freuen „Der ist so schnell, den bekomme ich schlecht vor die Linse!“.  

Kurz vor der Pause konnten die Gäste, die immer wieder durch schnelle Konter gefährlich vor das Tor der Freizeitwölfe kamen, den verdienten Ausgleich erzielen. Mit diesem Spielstand wurden die Seiten gewechselt. Harry Schepp, der aufgrund der Hitze je Halbzeit eine Trinkpause anordnete, hatte keinerlei Mühe mit diesem ausgesprochen fairen Spiel.

Nach der Pause stand eine komplett neue Mannschaft der Freizeitwölfe auf dem Platz. Und wieder dauerte es ein paar Minuten bis jeder seinen Platz gefunden hatte. Bei beiden Mannschaften entstanden, wohl aufgrund der immer noch sehr hohen Temperaturen, mit zunehmender Spielzeit immer größere Lücken im Mittelfeld und so resultierten etliche Torchancen eher aus zufälligen Ballstafetten. Als Christian Fintina auf der rechten Seite einmal energisch in den gegnerischen Strafraum stürmte, konnte er von einem Hebertshauser Abwehrspieler nur mit unlauteren Mitteln gestoppt werden. Da Mark Stöber nicht vom Punkt antreten wollte (wahrscheinlich war ihm der Weg von ganz hinten in der Hitze zu weit), verwandelte Christian den fälligen Strafstoß einfach selbst. Nur einmal geriet der knappe Sieg noch in Gefahr, als plötzlich ein Hebertshauser Stürmer alleine vor Chris Turnsek,  der in der 2. Halbzeit im Kasten der Freizeitwölfe stand, auftauchte. Doch Chris konnte mit einer tollen Parade den knappen Sieg festhalten.

Statistik:
0:1 (ca. 6.)
1:1 (ca. 10.) Emonts Benni, nach Zuckerpass von Gerhard Westenrieder
2:1 (ca. 18.) Meiler Matthias, direkter Zauberfreistoß (nach Foul an Gerhard Westenrieder)
2:2 (ca. 36.)
3:2 (ca. 55.) Fintina Christian, FE (nach Foul an ihm selbst)

Nach dem Schlusspfiff gab es kein Halten mehr, und so schnell es die ausgelaugten und müden Körper erlaubten, eilte man in die Kabinen, zog sich schnell um und gesellte sich zu den zahlreichen Gästen des AH-Sommerfestes auf der Stockschützenanlage. Albert Eichinger und Andi Hechtl sorgten mit ihren Helfern Kurt Westermaier und Uli Bscheid für einen reibungslosen und gelungenen Abend, Helmut Medele mit selbstgemachtem Rollbraten mit Serviettenknödel für das leibliche Wohl. Zahlreiche Spielerfrauen haben dazu auch noch köstliche Salate vorbereitet. Positiv überrascht waren die Freizeitwölfe vom riesigen Zuspruch. Fast 70 Gäste (!) fanden sich schließlich ein um gemeinsam zu feiern. Dies führte leider dazu, dass die letzten Gäste nicht mehr in den Genuss des Rollbratens bzw. der Salate kamen und meist auf hopfenhaltige Getränke ausweichen mussten.  Dies tat aber der Stimmung keinen Abbruch und über alle Seniorenmannschaften hinweg wurde mit Vorständen, Funktionären, Trainern, Gästen und Sponsoren fleißig geplaudert und gefachsimpelt. Erst weit nach Mitternacht verließen die letzten Gäste das überaus gelungene Fest.

 

8. Einsatz, 19.07.2019, Fr., 19:00 FC Tandern - Freizeitwölfe 2:3 (0:1)

Hochverdienter 3:2 Sieg vor großartiger Kulisse in Tandern!
Bei herrlichem Fußballwetter gastierten die Freizeitwölfe nach turbulentem Hin und Her schließlich in Tandern. Das eigentlich geplante Heimspiel gegen die SpVgg Kammerberg wurde von Kammerberg wegen Spielermangel abgesagt. Da auch die Kollbacher beim FC Tandern kurzfristig absagten, kamen die Freizeitwölfe und die Tanderer schließlich auf Umwegen zusammen. Die endgültige Entscheidung, ob wirklich gespielt werden konnte, fiel erst am Freitag früh. So kurzfristig wurde noch nie ein Spiel vereinbart. Doch die, die dabei waren sahen eine sehenswerte, spannende und unglaublich faire Partie. Im Stadion an der Jahnstraße in Tandern waren fast so viele Zuschauer wie im benachbarten Pipinsried, wo zeitgleich das Derby gegen Dachau 65 stattfand. Selbst die VIP-Plätze an den Fenstern im Obergeschoss des Tanderer Vereinsheims waren besetzt. Für Stimmung sorgte eine Kroatische und eine Schweizer Mannschaft, die am nächsten Tag am Top6-Cup teilnahmen. Aus beiden Lagern spielte jeweils einer in der Elf der Tanderer mit. Wenn der kroatische Stürmer (Präse des kroatischen Clubs) am Ball war, gerieten seine Landsleute an der Bande schier in Ektase und schrieen, brüllten, pfiffen oder feuerten ihn lautstark an. Doch ihre Sympathien galten auch den Gästen aus Schwabhausen und Erdweg, so geschehen Mitte der ersten Hälfte, als Lars Miethe für eine eingesprungene Schwalbe Szenenapplaus bekam. Die Schweizer Schlachtenbummler hielten sich dagegen - wie von Schweizern auch nicht anders zu erwarten- ruhig und gelassen im Hintergrund und freuten sich etwas langsamer. 

Von Beginn an entwickelte sich ein taktisch geprägtes Spiel mit gekonntem Spielaufbau auf beiden Seiten. Man merkte deutlich, dass beide Mannschaften ihr Hauptaugenmerk auf die Defensive legten. Mehr und mehr übernahmen aber dann die Gäste das Ruder und bestimmten zunehmend das Spiel. Auf der Ersatzbank der Heimelf meinte ein Spieler „die lassen uns ganz schön laufen“. Die ersten Chancen wurden herausgespielt, aber die Zieljustierung war noch nicht richtig eingestellt (Daniel Wagner, Reichlmair Jose, Stöber Mark, Meiler Matthias, Schmidt Max). Erst als Daniel Wagner, nach einem Zuspiel von Lars Miethe, mit einem Weitschuss den Tanderer Schlußmann überwinden konnte (der Ball senkte sich als Bogenlampe über den Torwart ins lange Eck), war der Bann gebrochen. Nur drei Minuten später hatte erneut Daniel die Riesenchance den Vorsprung auszubauen, als er völlig freistehend am Keeper der Heimelf scheiterte. Die Tanderer tauchten bis zur Pause dagegen kein einziges Mal gefährlich vor dem, von Chris Turnsek gehüteten Kasten der Freizeitwölfe auf. Zur Pause hätte es aufgrund der Spielanteile schon 2 oder 3:0 stehen müssen.   

Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte vergab wiederum Daniel, der ansonsten ein sehr gutes Spiel machte, die Riesenchance zur 2:0 Führung, als er alleine auf den gegnerischen Schlußmann zulief, aber erneut scheiterte. "Ich bin halt kein Stürmer", meinte er nach dem Spiel achselzuckend. Die unmittelbar darauf folgende Ecke führte dann aber endlich zur 2:0 Führung. Die genau getimte Ecke von Christian Fintina landete genau auf dem Schädel von Matthias Meiler, der völlig freistehend 6m vor dem Tor keine Mühe hatte, den Ball im Netz unterzubringen. Die kroatischen Fans stürzte dieses Tor in eine Unterstützungskrise. Erst als der Heimelf mit einem Sonntagsschuss in den rechten oberen Winkel der Anschlusstreffer gelang, waren sie wieder stimmgewaltig zu hören. Gleichzeitig war dies erst die allererste Torchance der Tanderer überhaupt. Die Euphorie nach diesem Treffer nutzte die Heimelf mit ihrer zweiten Torchance prompt zum Ausgleich. Jetzt gerieten die Kroaten an der Bande völlig aus dem Häuschen, denn dieses Tor gelang ausgerechnet ihrem Präse. Zwei Chancen, zwei Tore, effektiver kann man nicht spielen. Die ganz in blau gekleideten Gäste blieben jedoch konzentriert und ließen sich dadurch nicht beirren, blieben klar tonangebend und setzten die Hausherren jetzt noch mehr unter Druck. Die logische Folge war die erneute Führung durch Oliver Dostaly, der mit seinem allerersten Tor für die Freizeitwölfe wieder für Ruhe auf den kroatischen Rängen sorgte. Bei einer mustergültigen Flanke von Christian Fintina stand er goldrichtig im Strafraum versenkte den Ball. Max Schmidt, der unermüdlich rackerte und längst ein Tor verdient gehabt hätte, scheiterte nur eine Minute später mit einem sehenswerten Weitschuss am Gebälk und so blieb es letztlich bei diesem knappen, aber hochverdienten 3:2 Sieg. Garant dieses Erfolges war (wieder einmal) unsere starke Defensive und das sehr lauffreudige Mittelfeld, das immer wieder Räume zulief und den Gegenspielern kaum Entfaltungsmöglichkeiten bot. Resümee: Klasse Wetter, klasse Spiel, klasse Stimmung auf den Rängen, Gewonnen und das allerwichtigste, alle hatten riesigen Spaß in einem spannenden aber außerordentlich fairen Spiel! Tandern, wir kommen gerne wieder!

Statistik:
0:1 (ca. 25.) Wagner Daniel, Zuspiel Miethe Lars
0:2 (ca. 48.) Meiler Matthias, Flanke Fintina Christian
1:2 (ca. 60.)
2:2 (ca. 65.)
2:3 (ca. 71.) Dostaly Oliver, Flanke Fintina Christian


7. Einsatz, 12.07.2019, Fr., 17:00 Kleinfeldturnier beim SV RW Überacker - 14.Platz (von 16 Mannschaften)

The same procedure as every Year! 
Der Modus des mittlerweile traditionellen Kleinfeldturnieres des SV RW Überacker wurde aus dem Vorjahr übernommen. 16 teilnehmende Mannschaften kämpften in 4 Vierergruppen jeder gegen jeden um die Platzierungen. Die 4 Erstplatzierten kamen dann in eine neue Gruppe, die dann die Plätze 1 – 4 ausspielten, alle Zweitplatzierten spielten in ihrer Gruppe dann die Plätze 5 – 8 aus, usw. Auf diese Weise kam jede Mannschaft auf 6 Spiele!

Ebenso traditionell starteten die Freizeitwölfe gewohnt schläfrig mit zwei Niederlagen, 1:3 gegen den SV Landsberied und 0:1 gegen Schöngeising/Biburg in das Turnier. Erst im letzten Gruppenspiel gegen den späteren Gruppenersten fand man ins Spiel und konnte mit einem 0:0 Unentschieden den ersten Erfolg verbuchen. Doch der Reihe nach: 

Gespielt wurde wieder mit Torwart und 5 Feldspielern. Die Spieldauer betrug 11 Minuten. Unsere Gegner in der Gruppe C waren der FC Landsberied, die SG Schöngeising/Biburg und der SV Mammendorf. 

Der erste Gegner, der SV Landsberied, wartete geduldig auf Fehler der Freizeitwölfe. Und die taten ihnen den Gefallen, Fehlpass reihte sich an Fehlpass, kaum ein Ball kam an. So war es kein Wunder, dass Landsberied mit 1:0 in Führung gehen konnte. Der ballführende Spieler wurde nicht energisch genug angegriffen und hatte so keine Mühe Chris Turnsek im Tor zu überwinden. Als das Team aus Schwabhausen/Erdweg nach dem Rückstand etwas mehr aufmachte, liefen sie prompt in einen Konter und lagen plötzlich 0:2 zurück. Als kurz darauf auch noch das 0:3 fiel, war das Spiel gelaufen, doch die Freizeitwölfe gaben nicht auf und Mark Stöber gelang nach dem schönsten Angriff des Spiels mit einem sehenswerten Schuss ins lange Eck der verdiente Anschlusstreffer. 

Im zweiten Spiel gegen die SG Schöngeising/Biberg  standen die Freizeitwölfe ein bisschen besser, aber machten doch den einen entscheidenden Fehler, der zum einzigen Treffer des Spiels führte. Die Freizeitwölfe waren das bessere Team und kamen mehrere Male gefährlich vor das gegnerische Tor, aber letzlich kam nichts zählbares dabei raus. Klaus Junkes hatte zudem auch noch Pech mit einem Pfostenschuss.  

Im dritten Vorrundenspiel gegen den SV Mammendorf , den späteren Gruppenersten, fand man dann endlich ins Turnier und überzeugte erstmals mit einer starken Defensive.  Nach vorne lief das Spiel auch besser, wenngleich sich immer noch leichte Abspielfehler einschlichen. Auf beiden Seiten ergaben sich nicht viele Möglichkeiten. Die besten vergaben Robert Gley und Mark Stöber. Mit etwas mehr Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor wäre in diesem Spiel deutlich mehr drin gewesen. Da Mammendorf am Ende sogar Turnierzweiter wurde, ist die Leistung der Freizeitwölfe umso höher einzuschätzen. 

Am Ende belegte man mit 1:7 Punkten und 1:4 Toren den letzten Gruppenplatz und spielte in der nächsten Runde nur noch um die Plätze 13 bis 16. Die Gegner lauteten hier: SG Gernlinden/Olching, SV RW Überacker 2 und der SV Malching. 

Mit der Einstellung „Jetzt is a scho wurscht“ holte dann Robert Gley einen Träger Bier aus dem Auto und frisch gestärkt mit einer Halben ging es dann in die entscheidenden Platzierungsspiele. Siehe da, auf einmal lief es deutlich besser, die Pässe kamen an und viel mehr Bewegung war im Spiel. In der Defensive stand man sicher und vorne konnte ein halbes Dutzend bester Chancen herausgespielt werden. Einziges Manko war und blieb die Chancenauswertung. Als Matthias Meiler nach Zuspiel von Oliver Greve endlich die 1:0 Führung gelang , wirkte das wie eine Befreiung. Robert Gley, Mark Stöber und Michel Kreppold hatten danach noch mehrfach das 2:0 auf dem Fuß, doch alle scheiterten an ihren Nerven oder am gegnerischen Torwart. Es hätte längst 3:0 oder 4:0 stehen können, stattdessen wäre in der letzten Minute nach der einzigen Unachtsamkeit beinahe noch der Ausgleich gefallen, aber Chris Turnsek rettete mit einer tollen Parade den hochverdienten Sieg.

Im Spiel gegen den SV RW Überacker 2 konnte man die ersten Minuten an die Leistung aus dem letzten Spiel anknüpfen und vergab zwei 100%ige Torchancen. Robert Gley scheiterte am Pfosten und Matthias Meiler verzog völlig freistehend. Direkt im Gegenzug, als alle noch mit den vergebenen Chancen haderten, gelang Überacker überraschend das 1:0. In der Folge ging die bis dahin gute Spielordnung der Freizeitwölfe verloren und fast jedes Zuspiel landete beim Gegner. Trotzdem hatte Robert Gley noch die Chance auf den Ausgleich, doch auch diesmal blieb er erfolglos (der Ball klatschte an den Pfosten). Als die Freizeitwölfe in den letzten Minuten mehr riskieren mussten um doch noch den Ausgleich zu erzielen, gelang dem SV Überacker mit einem schnellen Konter sogar noch ein weiterer Treffer.

Chris Turnsek verwies mit Nachdruck auf die Wirkung der frischen Halbe vor dem Spiel gegen Gernlinden/Olching und hielt sich mit seiner Kritik am  Teammanager Sepp Pfeil, die motivierende Wirkung einer frischen Halbe Bier viel zu spät eingesetzt zu haben, nicht mehr zurück. Sepp Pfeil nahm sich das zu Herzen und ein zweitesmal wurde in den „Kasten“ gegriffen. Scheinbar hatte Sepp Pfeil den Zusammenhang deutlich unterschätzt, denn im letzten Spiel zeigten sie die beste Turnierleistung und siegten souverän mit 3:0. Zunächst verwandelte Robert Gley einen Freistoß direkt (nach  Foul an ihm selbst), dann war es Oliver Greve, dem nach einer Ecke von Robert Gley das zweite Tor gelang. Nach feinem Zuspiel von Oliver Dostaly gelang dann Robert Gley sogar noch das 3:0. Mit diesem hochverdienten Sieg im letzten Spiel sicherte man sich dann immerhin noch den 14. Platz. 

Da das Wetter trotz der wesentlich schlechteren Vorhersage auch noch bis zum Schluss mitspielte, konnte man sich bei der anschließenden Siegerehrung auch noch die zwei Goaßmass`n, die der SV RW Überacker als Preis ausgab, schmecken lassen.  

 

Einige Kommentare zum Turnier:

  • „Wie jedes Jahr! Formuliert: Sie waren stets bemüht!“, antwortete Michel Kreppold auf die Frage von Sigi Mayr "wie stehts?" in der WhatsApp-Gruppe
  • „Ich mein ja nur, aber ich habe ja schon vor dem Turnier gesagt, dass wir den Träger Bier gleich mitnehmen hätten sollen!“, kritisierte Chris Turnsek seinen Teammanager, nachdem die Spiele nach dem ersten Bier deutlich besser liefen
  • "Dann muss ich wohl meine Karriere beenden!“, antwortete Matthias Meiler, der wegen privater Verpflichtungen im letzten Spiel nicht mehr dabei sein konnte, auf die Nachricht von Sepp Pfeil nach dem letzten Spiel „ohne Dich lief es wie am Schnürchen, alle agierten wie befreit!“
  • „Siegerehrung überstanden und Goaß`n vernichtet“, postete Mark Stöber am nächsten Tag in die Gruppe!


6. Einsatz, 03.07.2019, Mi., 19:00 Freizeitwölfe - SV Weilach 6:2 (2:1)

Neuer Platz, Starkes Spiel, starkes Ergebnis!
Hohe Ehre für die Freizeitwölfe! Nach der Sanierung des Hauptplatzes durften sie sich als erstes Team vom phantastischen Zustand des Rasens überzeugen. Nach dem steppenartigen Platz in Kollbach in der Vorwoche eine wahre Wohltat. Den Platzwarten kann man dafür gar nicht genug danken.

Der gewohnt spielstarke SV Weilach stellte mit seinem durchdachten und sicheren Kombinationsspiel die Freizeitwölfe vor große Probleme. Vor allem in den ersten 20 Minuten waren die Gäste das klar spielbestimmende Team. Sie nutzten dabei die gesamte Breite des Spielfelds und zeigten den zahlreichen Zuschauern dabei wirklich ansehnlichen Fußball. Vor allem das Mittelfeld der Gäste glänzte durch sicheres Passspiel. Die Defensive der Heimelf war ständig gefordert und ging hochkonzentriert und sehr aufmerksam zu Werke. Dennoch entwischten ihnen einige Male die gegnerischen Stürmer und sorgten für brenzlige Situationen vor dem, von Chris Turnsek gehüteten Tor der Freizeitwölfe. Zwei-, dreimal war der aufmerksame Keeper zur Stelle und verhinderte ein Tor der Gäste. Völlig unerwartet gelang den, im gewohnten blauen Dress spielenden Freizeitwölfen, mit ihrem allerersten Angriff dann die Führung. Ein Pass von Schmid Maxi (Baba) erreichte „Goalie“ Emonts Benni, der mit einer feinen Einzelleistung, die zu diesem Zeitpunkt schmeichelhafte Führung erzielen konnte. Diese Führung änderte aber nichts daran, dass die Weilacher das tonangebende Team blieben. Ihre Bemühungen wurden schließlich, nach rund 30 Minuten, mit dem hochverdienten Ausgleich belohnt. Doch in ungewohnter Effizienz schlugen die Freizeitwölfe eiskalt zurück und erzielten nur wenige Minuten später das 2:1. Wieder war es Emonts Benni, der ein Zuspiel von Sigi Mayr auf der linken Seite zur erneuten Führung verwerten konnte. Das hochklassige und sehr faire Spiel sorgte immer wieder für wohlwollende Kommentare der Zuschauer an der Bande. Mit diesem etwas glücklichen Spielstand wurden dann auch die Seiten gewechselt.

Nach der Pause blieben die Weilacher am Drücker und wurden kurz nach Wiederanpfiff mit dem erneuten Ausgleich belohnt. Nur wenig später hatten sie Pech, als ein Schuss nur  ans rechte Latteneck donnerte. Kurz danach vergaben sie erneut eine Riesenchance zur ersten Führung. Die Freizeitwölfe  hätten sich nicht beschweren dürfen, wenn in dieser Phase die Weilacher in Führung gegangen wären. Wer weiß, wie sich das Spiel dann entwickelt hätte. Stattdessen schlichen sich jetzt bei den Gästen die ersten Fehler im Spielaufbau ein und die Blauen kamen besser ins Spiel. Plötzlich ergaben sich beste Möglichkeiten, die aber allesamt vergeben wurden, sogar 5m freistehend vor dem Tor konnte der Ball nicht im gegnerischen Kasten untergebracht werden. Die Weilacher mussten nun ihrem laufintensiven Spiel in der ersten Hälfte Tribut zollen und ihre Kräfte schwanden zusehends. Das Spielgeschehen verlagerte sich nun immer mehr in die Hälfte der Weilacher, die nicht mehr konsequent dagegen halten konnten. Nach ca. einer Stunde erinnerten sich die Freizeitwölfe wieder daran wie man Tore schiesst und schlossen den schönsten Angriff des Spiels über Tom Blimmel, Glas Peter und schließlich Schmid Maxi gekonnt zur erneuten Führung ab. Als nur eine Minute später Böswirth Tobi, nach Zuspiel von Emonts Benni das 4:2 gelang, war das Spiel zugunsten der Freizeitwölfe entschieden. Fintina Christian mit einem gewohnt sicher verwandelten Foulelfmeter („Nitzklares“ Foul im Strafraum an Emonts Benni, der gerade zu einem seiner gefürchteten Dribblings ansetzte) sorgte 10 Minuten vor Schluss für einen Dreitorevorsprung. Ein platzierter Weitschuss von Bolz Sebastian, der zum ersten Mal für die Blauen traf, setzte schließlich den Schlusspunkt in diesem sehenswerten Spiel. Als der Schlusspfiff des souverän und völlig unaufgeregt agierenden Jungschieds-richters Benjamin Fintina ertönte, brandete von den Zuschauerrängen verdienter Beifall auf. 

Statistik:
1:0 (ca. 18.) Emonst Benni (Assist Schmid Maxi)
1:1 (ca. 25.)
2:1 (ca. 35.) Emonts Benni (Assist Mayr Sigi)
2:2 (ca. 45.)
3:2 (ca. 58.) Schmid Maxi (Assist Glas Peter)
4:2 (ca. 60.) Böswirth Tobi (Assist Emonts Benni)
5:2 (ca. 70.) Fintina Christian FE (Foul an Emonts Benni)
6:2 (ca. 75.) Bolz Sebastian (Assist Schmid Maxi)
 


5. Einsatz, 28.06.2019, Fr., 19:00 1.FC Kollbach - Freizeitwölfe 0:4 (0:1)

Kampf gegen Hitze und Kollbacher Graswiese gewonnen!
Bei Temperaturen jenseits der 30 Grad mussten beide Mannschaften auch gegen einen Rasen kämpfen, der aussah, als sei er mehrere Wochen nicht gemäht worden. Einzelne Grashalme, die bis zu 20cm (!) hoch standen, sorgten für ein hörbares Geräusch, wenn der Ball darüber rollte. Die Freizeitwölfe stellten sich bestens darauf ein, wenngleich dies auf Dauer ganz schön Kraft kostete. Von Anfang an entwickelten die Gäste, trotz der Hitze, ein laufintensives Kombinationsspiel und nach ca. 10 Minuten hatte Sepp Pfeil die erste Top-Chance, als er eine mustergültige Flanke von Robert Gley per Direktabnahme knapp über die Latte setzte. Kurz nach der ersten Trinkpause war es Benni Emonts, der nach einem Zuspiel von Matthias Meiler mit einem satten Schuss den Kollbacher Torwart zur hochverdienten 1:0 Führung überwand. Danach verflachte das Spiel ein wenig. Die Gäste konnten nur noch wenige gute Chancen auf ihrer Habenseite verbuchen, doch ein weiteres Tor sollte vor der Pause nicht mehr fallen. Stattdessen hatten sie bei einigen leichtsinnigen Aktionen Glück, dass Kollbach nicht zum Ausgleich kam. Zweimal innerhalb von 2 Minuten retteten Latte bzw. Pfosten. Einmal war Woife Sterflinger zur Stelle, als ein Kollbacher Stürmer allein auf das Tor der Freizeitwölfe zulief und abzog. Mit einer glänzenden Reaktion konnte er den Schuss zur Ecke klären. Als kurz vor der Pause der Woife schon geschlagen war, wehrte Andi Hechtl mit seinem A… llerwertesten einen Schuss ab und verhinderte so den sonst sicheren Ausgleich.

In der Halbzeit wurden noch einmal alle mentalen und körperlichen Kräfte mobilisiert. Vom Anpfiff weg drückten die Freizeitwölfe die Kollbacher mit hohem Ballbesitz, gekonntem Kombinationsspiel und (!) gefährlichenTorschüssen mächtig unter Druck. Das zweite Tor lag förmlich in der Luft. Das fiel dann auch, aber nur mit viel Unterstützung des Kollbacher Schlussmannes. Ein Weitschuss von Christian Fintina rutschte ihm durch die Finger. Verdient war das 2:0 allerdings allemal. Vorausgegangen war wieder eine gelungene Ballstafette durch das Mittelfeld. Edi Salvamooser war es schließlich, der den freistehenden Christian Fintina bediente, und der fackelte nicht lange. Das 3:0 nur wenig später fiel nach dem schönsten Angriff des Spiels. Im Mittelfeld wurde der Ball gekonnt nach außen gespielt wo Robert Gley seinen Gegner abschüttelte, bis zur Torauslinie durchlief und flach in den Fünfmeterraum flankte. Dort stand Christian Fintina goldrichtig und drückte den Ball über die Linie. Fast eine Kopie dieses Tores war der letzte Treffer dieses Spiels, nur stand diesmal Benni Emonts frei im Strafraum und war erneut erfolgreich. Nach der neuerlichen Trinkpause wurde das Auswechselkontingent voll ausgeschöpft und beide Doppeltorschützen konnten von der Bank aus verfolgen, wie ihre Mannschaft den hochverdienten Sieg souverän nach Hause schaukelte. 

Statistik:      
0:1 (ca. 17) Emonst Benni (Assist Meiler Matthias)                        
0:2 (ca. 50.) Fintina Christian (Assist Salvamooser Edi)           
0:3 (ca. 55.) Fintina Christian (Assist Gley Robert)
                       
0:4 (ca. 60.) Emonts Benni (Assist Gley Robert)

3. Einsatz, 17.05.2019, Fr., 19:00 SV RW Überacker - Freizeitwölfe 4:1 (1:0)

Klar überlegen und doch verloren!
Die Freizeitwölfe waren in einem sehr fairen Spiel spielerisch klar überlegen und verzeichneten allein in der ersten Viertelstunde rund ein halbes Dutzend aussichtsreicher Torchancen. Einziges Manko! Keine dieser Möglichkeiten konnte genutzt werden. Als nach rund 25 Minuten die Heimelf zum allerersten Mal gefährlich vor das, von Chris Turnsek gehütete, Tor der Freizeitwölfe kam, zappelte der Ball auch schon im Netz. Auch nach diesem Wirkungs-treffer blieben die Gäste tonangebend, aber die Qualität der Abschlüsse blieb gleich. Entweder wurde zu überhastet abgeschlossen, brachte keinen Druck hinter den Ball oder die Bälle gingen am Tor vorbei. So blieb es bis zur Pause bei der sehr schmeichelhaften Führung der Hausherren. Auch der Fanclub der Freizeitwölfe, die „Freizeitwölfe-Ultras“ gerieten aufgrund der zahlreichen vergebenen Chancen nicht gerade in Ekstase. Verzweifelt versuchten sie durch gewagte Anfeuerungsrufe die Situation zu retten, „Ich will ein Kind von Dir, am besten zwei“, rief eine junge Frau in Richtung Chris Turnsek, als er mit einer starken Parade glänzte. Doch der hörte diesen Ruf gar nicht. Die alten Herren jedoch, die diese Anfeuerung mitbekamen, reagierten eher verwirrt und erinnerten sich vage an früher. Jedenfalls verpuffte diese gutgemeinte Idee völlig wirkungslos. 

In der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit erhöhten die Freizeitwölfe den Druck, pressten schon in Strafraumhöhe und verhinderten so gekonnt einen kontrollierten Spielaufbau des SV RW Überacker. Wieder ergaben sich beste Chancen, doch keine konnte zum längst überfälligen Ausgleich genutzt werden. Stattdessen konterte die Heimmannschaft und zeigte den Gästen wie man es in Sachen Effizienz besser machen kann und plötzlich stand es 0:2. Einziger Lichtblick war dann unser etatmäßiger Torwart Woife Sterflinger, der sich an diesem Tag im Sturm versuchen durfte. Schon wenige Sekunden nach seiner Einwechslung gelang ihm auf Zuspiel von Tom Blimmel der Anschlusstreffer zum 1:2. Wenn schon kein Feldspieler trifft, dann muss es halt der Torwart machen, dachte er sich, und zog beherzt ab. Nach diesem Anschlusstreffer boten sich gleich mehrfach beste Gelegenheiten zum Ausgleich, aber der Torwart des SV RW Überacker musste meist nicht einmal eingreifen, da für die Freizeitwölfe heute das Tor einfach zu klein war und die Bälle meist weit daneben gingen. Als die Kräfte bei den Freizeitwölfen schwanden, wurden sie noch zweimal mustergültig ausgekontert und man  lag  1:4 zurück. Und das, obwohl die Freizeitwölfe die bessere Mannschaft waren, das muss man erst mal hinkriegen. Jedenfalls stellte das Ergebnis den Spielverlauf vollkommen auf den Kopf. Selbst der Gegner meinte nach dem Schlusspfiff, „heute habt Ihr Euch selbst geschlagen und wahrscheinlich hätten wir noch tagelang weiterspielen können, ehe ihr den zweiten Treffer macht!“ Aber so ist Fußball, es gewinnt nicht die bessere Mannschaft, sondern die, die die meisten Tore schießt! Das Fazit der Freizeitwölfe fiel etwas nüchterner aus, „Jetzt brauchen wir erst ein paar Halbe um das zu verdauen!“

Statistik:       0:1 Mitte der ersten Hälfte                         
                      0:2 (ca. 60.)

                      1:2 (ca. 65.) Woife Sterflinger auf Zuspiel Tom Blimmel  
                      1:3 (ca. 70.)        
                      1:4 (ca. 75.) 


2. Einsatz, 10.05.2019, Fr., 19:00 Freizeitwölfe - SC Ottershausen 0:3 (0:1)

Verdienter Sieg der Gäste aus Haimhausen!
Der SC Ottershausen war der Heimmannschaft gleich von Spielbeginn an in allen Belangen überlegen. Sie ließen den Freizeitwölfen nur wenig Platz zum Spielaufbau, da sie durch geschicktes Verschieben die Räume sofort schlossen. Auch waren sie fast immer einen Schritt schneller und so konnte die Defensive der Heimelf oft nur mit großem Einsatz Schlimmeres verhindern. Nur einmal kam die Heimelf gefährlich vor das Tor der Gäste, aber der Schuss von Tom Blimmel konnte vom gegnerischen Torwart entschärft werden. Danach spielte nur noch der SC Ottershausen.  Auch die tatkräftige Unterstützung eines "Freizeitwölfe-Fanclubs" (alle deutlich jünger als der jüngste Freizeitwolf) unter der Führung von Chris Henning half nichts, immer wieder konnte der SCO die sich ihm bietenden Räume nutzen und kombinierte sich öfters sehenswert durchs Mittelfeld. Und so war es nicht verwunderlich als Mitte der ersten Hälfte das 0:1 fiel. Dass es nur mit einem 0:1 in die Halbzeit ging, war in erster Linie Chris Turnsek im Tor zu verdanken. Kurz vor dem Pausenpfiff zeigte der souverän leitende Schiedsrichter Harry Schepp auf den Punkt, als die Freizeitwölfe beim Abwehrversuch im Strafraum einen Schritt zu spät kamen und der gegnerische Stürmer zu Fall kam. Den anschließenden Foulelfmeter konnte Chris durch eine starke Parade abwehren.

Aus Sicht der Heimmannschaft hoffte man auf die zweite Halbzeit und darauf, dass die Kräfte beim SCO nachließen. Tatsächlich bekam man das Spiel in der zweiten Hälfte etwas besser in den Griff, weil die Gäste jetzt öfters Verschnaufpausen einlegten. Gefährlich vor das Tor kamen die Freizeitwölfe dabei allerdings nicht. Die Ottershausener nutzen dagegen ihre Chancen und zogen auf 3:0 davon. Der Sieg hätte sogar noch ein oder zwei Tore höher ausfallen können. Zweimal hielt Chris glänzend und einmal konnte Andi Hechtl mit einer „Hechtlgrätsche“ in allerletzter Sekunde eine sichere Chance vereiteln. Alles in allem ein verdienter Sieg der sehr sympathischen Gäste aus Ottershausen. Die Freizeitwölfe können dennoch stolz auf sich sein, denn sie hielten mit allem was sie hatten immer wieder stark dagegen und konnten so die Niederlage in Grenzen halten. Das Spiel zweier sehr fairer Mannschaften verlief trotz sportlichem Ehrgeiz ausgesprochen freundschaftlich. Es war eine Wohltat während des gesamten Spiels nirgends ein böses Wort zu hören. Nach dem Abpfiff saßen alle gemeinsam noch bis ¾ Zehn in der Kabine und feierten, die einen den souveränen Auswärtssieg, die anderen die starke Gegenwehr, den Zusammenhalt und die sehr gute Stimmung im Team.

Statistik:  (20.) 0:1 
                 (39.) Chris Turnsek hält einen Foulelfmeter 
                 (55.) 0:2, (60.) 0:3


1. Einsatz, 03.05.2019, Fr., 19:00 Spielgemeinschaft Jetzendorf/Steinkirchen - Freizeitwölfe 0:2 (0:1)

Gelungener Saisonauftakt!

Etliche Ausfälle wegen Krankheiten bzw. Verletzungen sorgten für unruhige Stunden und verstärkte Kommunikation im Vorfeld der Partie. Trotz einer großflächigen Telekomstörung (betroffen war der halbe Landkreis außer Arnbach und Puchschlagen) konnten die Freizeitwölfe zum Saisonauftakt eine schlagkräftige Truppe mobilisieren. Unterstützt wurden sie dabei auch von Markus Hörmann und Sepp Heckmair aus der 1.AH. 

Die von Christian Fintina taktisch sehr gut eingestellten Freizeitwölfe hatten nur in den ersten paar Minuten zwei brenzlige Situationen zu überstehen, als die ganz in Grün gekleideten Jetzendorfer bzw. Steinkirchner knapp das von Woife Sterflinger gehütete Tor verfehlten. Nach diesen etwas holprigen Anfangsminuten war die Gastmannschaft annähernd 80 Minuten die klar überlegene und dominierende Mannschaft (selbst der extrovertierte aber wenig überzeugende Schiri wusste nicht so genau wie lange er spielen ließ. Die letzten 10 Minuten dauerten jedenfalls ca. 20 Minuten). Man stand in der Abwehr sicher, war im Mittelfeld spielbestimmend und setzte den Angriff gut in Szene. Der umtriebige und gesprächsfreudige Schiri sorgte bereits in der ersten Hälfte für einige haarsträubende Szenen und erkannte u.a. ein Tor der Freizeitwölfe nicht an, weil diese nach einem vermeintlichen Foulspiel nach Aufforderung des Schiris weiterspielten, die Spieler der Heimelf allerdings alle stehenblieben. Erst nach dem Tor pfiff der Schiri und ließ das Spiel mit einem Schiedsrichterball fortsetzen. Mitte der ersten Hälfte war es dann Oliver Greve in seinem erst zweiten Spiel für die Freizeitwölfe, der mit seinem Tor den besten Mann auf dem Platz, den gegnerischen Torwart, überwinden konnte. Tom Blimmel flankte von rechts in den Strafraum, Oliver nahm den Ball mit dem Rücken zum Tor an, drehte sich und schoss gekonnt zur Führung ein. Trotz bester Chancen (Benni, Harte, Schaffe, Tom und Sepp) gelang bis zur Pause kein weiterer Treffer. Einigemale reagierte der Torwart glänzend und entschärfte selbst die besten Chancen. Einmal war der Pfosten im Weg und mehrmals wurde das Tor knapp verfehlt.

Auch nach der Pause blieben die Freizeitwölfe am Drücker, aber wieder verhinderte der gegnerische Torwart mit einigen Glanzparaden, die Latte oder ein gegnerischer Fuß das längst überfällige zweite Tor. Mittlerweile hatte der Schiri an Tom Blimmel einen Narren gefressen und pfiff (fast) jede Aktion lautstark kommentierend zu seinen Ungunsten ab. Erst ca. 10 Minuten vor Schluss sorgte eine mustergültige Hereingabe von Tom Blimmel, der sich nicht aus der Ruhe bringen ließ, für die endgültige Entscheidung. Der heranstürmende Benni Emonts vollendete die scharfe Flanke und netzte zum 2:0 ein. Ein in allen Belangen absolut verdienter Erfolg der Freizeitwölfe!

Statistik:   (20.) 0:1 Greve Oliver nach Vorarbeit von Tom Blimmel

                  (70.) 0:2 Emonts Benni nach Vorarbeit von Tom Blimmel