2. AH Freizeitwölfe

Spielberichte
10. Einsatz, 29. Oktober 2021, 19:00Uhr: Röhrmooser Oldstars - Freizeitwölfe 1:1 (0:0)

“1:1 im dichten Nebel von Röhrmoos und keiner hat es gesehen!“
Kurzfristig wurde der Spielekalender 2021 noch um ein Spiel erweitert. Die neu formierten Oldstars aus Röhrmoos luden die Freizeitwölfe zu einem ersten Kräftemessen nach Röhrmoos ein. In der Umkleidekabine jubelte der Edi, als er sich sein Trikot übergezogen hatte, „endlich ein langärmliges Trikot, bei diesem Wetter genau richtig!“ „Zieh sofort das Torwarttrikot aus!“, sagte der sportliche Leiter, Sepp Pfeil, „sonst hod da Woife nix zum anziehen!“. In der Kabine war die Sicht ausgezeichnet, der Lapsus vom Edi muss also wohl seiner eigenen Nervosität zugeschrieben werden. Später auf dem Platz, wäre dieses Versehen entschuldbar gewesen, denn dichter Nebel hüllte alle Spieler ein und waren nur noch schemenhaft er erkennen. Die silber/antztrazit-farbenen Trikots der Gäste gingen im Dunst fast vollkommen unter. Die Spieler vorne konnten nicht erkennen was hinten passiert und umgekehrt. Wo der Ball gerade war, sahen nur die Spieler, die direkt in der Nähe waren. Den Zuschauern erging es noch schlechter. Ahnung und Intuition ersetzte die visuellen Eindrücke. Und so mancher lag auch damit falsch, denn der Ball war mitunter ganz woanders als vermutet.

Von Anfang an entwickelte sich ein zähes Spiel mit viel Mittelfeldgeplänkel und wenig Torraumszenen. Die wenigen Torchancen der Heimelf waren aber allesamt brandgefährlich. Dreimal rettete der Woife im Kasten der Gäste spektakulär und verhinderte so eine mögliche, zu diesem Zeitpunkt auch verdiente Führung der Röhrmooser. Nur zweimal tauchten die Freizeitwölfe gefährlich vor dem gegnerischen Gehäuse auf, verzogen aber oder zielten zu hoch. Das Spiel plätscherte bis zur Pause vor sich hin und es blieb bei diesem torlosen Unentschieden. Erst in der Pause sahen sich die Spieler der einzelnen Mannschaftsteile wieder, die sich die letzten vierzig Minuten nur auf ihr Gehör und auf ihre Ahnung verlassen hatten, wer denn wo spielte.

Nach der Pause dann doch das 1:0 für die Oldstars. Nach einem unnötigen Ballverlust der Gäste in der Vorwärtsbewegung, schalteten die Röhrmooser schnell um und erzielten per Flachschuss die Führung. Die Freizeitwölfe gaben jedoch nie auf und verstärkten ihre Bemühungen nach vorne, ohne jedoch wirklich große Torgefahr zu entwickeln. Doch sie blieben dran und wurden ca. 15 Minuten vor Schluss endlich belohnt. Ein Schuss von Robert Gley blieb zunächst in der vielbeinigen Röhrmooser Abwehr hängen. Als er den Abpraller erneut aufs Tor schießen wollte, wurde er wieder abgeblockt. Dabei stürzte er zu Boden und der Ball prallte von seiner Wampe genau vor die Füße von Sepp Pfeil, der ihn durch Freund und Feind hindurch ins lange Eck drosch.

Der Woife, seine Nebenspieler und die meisten im Mittelfeld hatten nichts gesehen und vernahmen nur den Jubel. „Ich hab nix gesehen!“, sagte einer, „haben wir ein Tor geschossen? Wenn ja, wer?“ „Ich war`s, ich hab das Tor geschossen!“, sagte Sepp Pfeil gedankenschnell. Und ebenso schnell kam der Verdacht auf, dass er diese Situation nur eiskalt ausgenutzt hat, da ohnehin niemand etwas genaues gesehen hatte. Er beteuerte zwar immer wieder seine Unschuld, aber in den Augen seiner Mitspieler sah er schon den ein oder anderen Zweifel. Der Robert und der Daniel, die direkt an diesem Gewusel im Strafraum beteiligt waren, schürten diese Zweifel auch noch indem sie ebenso beharrlich wie genüsslich schwiegen.

Letztendlich war dieser Ausgleich aber verdient und mit etwas Glück hätten sie auch noch den Führungstreffer erzielen können, doch das wäre des Guten wohl zu viel gewesen. Alles in allem ein leistungsgerechtes Resultat in einem Spiel, dass von beiden Seiten äußerst fair geführt wurde. 

Nach dem Spiel genossen beide Mannschaften bei Brotzeit und Bier die angenehme und freundschaftliche Stimmung und analysierten ausgelassen und stets sachlich (jedenfalls meistens) das vorangegangene Duell.

Statistik des Spiels:1:0 (ca. 50.); 1:1 (ca. 65. Min.) Sepp Pfeil nach Bauchvorlage von Robert Gley



9. Einsatz, 22. Oktober 2021, 19:45Uhr: ABV Dachau - Freizeitwölfe 1:2 (1:0)

“Hart erkämpfter Arbeitssieg der Freizeitwölfe“
Während Erich R. in der Kabine noch in seiner unnachahmlichen Art den langen und  abenteuerlichen Weg zu den Toiletten beschrieb, „Also wenn Ihr auf die Toiletten müsst, dann müsst ihr sehr weit gehen, den ganzen Gang runter und dann durch die Türe, und dann……..“, standen alle anderen Freizeitwölfe bereits auf einem der modernsten Kunstrasenplätze Bayerns und bestaunten die Yardslinien für die American Footballspiele der „Thunder Dachau“, die hier ihre Heimspiele austragen. Der ein oder andere Freizeitwolf erzielte auch so manches Field Goal (3 Punkte), da er für die Fußballtore zu hoch gezielt hatte. Mittlerweile war der Erich auf der Suche nach den Toiletten erfolgreich (warum er nicht die Toilette in der eigenen Kabine benutzt hatte blieb allen ein Rätsel) und feuerte seine Jungs von außen an. Die hatten die Anfeuerung auch bitter nötig, denn die ersten 10 Minuten kamen sie überhaupt nicht ins Spiel. Der ungewohnte Platz oder die späte Anstosszeit sorgte für so manche chaotische Szene im eigenen Strafraum. Die ABV`ler hätten in dieser Phase locker 1:0 oder gar 2:0 in Führung gehen können, aber der Woife oder der Pfosten (2x) standen jeweils im Weg. Nicht nur Woife Sterflinger im Tor der Gäste, sondern auch Aushilfstrainer Stefan Rottmeier bekam jede Menge Arbeit. In der 10. Spielminute standen die Freizeitwölfe bei einem gekonnten Angriff der Akademischen Ball Virtuosen (kurz ABV) nur Spalier und die Heimelf ging hochverdient in Führung. Doch nach diesen ersten, teils chaotischen Minuten fingen sich die Freizeitwölfe und übernahmen zusehends die Kontrolle über das Spiel. Von der 10. bis zur 30. Spielminute erspielten sie sich eine Reihe erstklassiger Chancen, aber der mittlerweile verdiente Ausgleich gelang dabei nicht. Bei ihren wenigen Konterangriffen blieben die ABV´ler aber immer gefährlich. Doch letztlich blieb es bis zur Pause bei dieser knappen Führung für den ABV.  Stefan Rottmeier hatte sich so verausgabt, dass er seine taktischen Anweisungen für die zweite Hälfte nur noch stoßweise zwischen heftigem Keuchen und Schnaufen herausbrachte. 

Lars Miethe, der gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit kam, schien diese hingekeuchten Anweisungen aber verstanden zu haben, denn er stand hinten bombensicher und bereitete auch den Ausgleich vor. Er bediente Robert Gley mustergültig, der mit einer Bogenlampe aus rund 35m den gegnerischen Torwart überraschen konnte. Die meisten glaubten, der Schuss wäre viel zu hoch angesetzt, aber zur Verblüffung aller senkte er sich genau in den linken oberen Winkel. Erich Rixner jubelte ausgelassen, „Miethe war schon die halbe Miete!“ und Lars Miethe selbst diktierte schon im Zurücklaufen dem sportlichen Leiter Sepp Pfeil, was er später alles im Spielbericht schreiben sollte, z. B. grandiose Vorarbeit durch Lars Miethe oder mit Miethe kam die Wende. Gott sei Dank kann sich der Sepp nicht mehr alles merken.

Die Freizeitwölfe blieben weiter am Drücker, aber die ABV`ler hielten gut dagegen. Hüben und drüben gab es immer wieder gute Torgelegenheiten, bei einem leichten Chancenplus für die Gäste. Das umkämpfte Spiel blieb weiter spannend. Präse Detlef Fischer konnte die mangelnde Chancenauswertung nicht weiter mit ansehen und zeigte allen anderen wie das geht. Ein mustergültiger Angriff über mehrere Stationen erreichte schließlich Robert Gley, der wiederum Manni Riebl auf dem rechten Flügel mustergültig in Szene setzte. Manni`s gekonnte Diagonalflanke an den zweiten Pfosten nahm Detlef Fischer mit links (!) auf und jagte die Kugel zur 2:1 Führung unhaltbar ins Netz. In der Folge entwickelte sich ein lebhaftes Spiel, weil die Heimmannschaft auf den Ausgleich drängte, doch die Freizeitwölfe hielten stark dagegen und versuchten ihrerseits noch das 3:1 zu markieren. Mit einer großartigen kämpferischen  Leistung brachten die Freizeitwölfe diesen knappen Sieg über die Zeit.
Festzuhalten ist darüber hinaus, dass das Spiel nicht nur spannend und interessant war, sondern auch ausgesprochen fair.

Die nächsten Tage müssen die Freizeitwölfe versuchen ihren Präsidenten wieder zu erden, denn in seinem Überschwang hat er schon Autogrammkarten drucken lassen und plant eine Fahrt im offenen Wagen durch Schwabhausen, wo er sich winkend für die zahlreichen Glückwünsche bedanken möchte.

Statistik des Spiels:
1:0 (ca. 10.)
1:1 (ca. 50. Min.) Robert Gley, Bogenlampe aus 35m, Vorarbeit Lars Miethe
1:2 (ca. 60. Min.) Detlef Fischer, nach genialer Flanke von Manni Riebl



8. Einsatz, 15. Oktober 2021, 19Uhr: Freizeitwölfe - SV RW Überacker 0:6 (0:3)

"Tag der falschen Entscheidungen in Erdweg
Nach dem Spiel meinte der AH-Leiter aus Überacker: „Ich hatte heute den Eindruck, dass wir in vielen Situationen die richtigen Entscheidungen getroffen haben und ihr die falschen. Wir waren zwar spielerisch und läuferisch überlegen, aber in manchen Situationen hatten wir auch das Glück, dass Euch heute gefehlt hat!“

Irgendwie war heute bei den Freizeitwölfen der Wurm drin. Viel zu viele Ballverluste behinderten den geordneten Spielaufbau schon sehr früh. Die ersten Minuten kamen sie fast gar nicht aus ihrer eigenen Hälfte heraus. Die Gäste gingen früh drauf und zwangen die Freizeitwölfe immer wieder zu Abspielfehlern. Trotz aller Überlegenheit musste ein Standard herhalten für die 1:0 Führung. Nach einer Ecke war der SV RW Überacker mit einem wuchtigen Kopfball erfolgreich. 

Nach diesem Rückstand starteten die Freizeitwölfe die ersten zaghaften Angriffsversuche, scheiterten dann aber  an der eigenen Unzulänglichkeit, den schlechten Platzverhältnissen oder dem gegnerischen Torwart. Zwei-, dreimal wäre sogar ein Treffer möglich gewesen, aber entweder versprang der Ball oder man brachte keinen Druck hinter den Ball. Der SV RW Überacker ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen und ließ der Heimelf durch aggressives Pressing keinen Spielraum für einen ruhigen und geordneten Spielaufbau. Die sonst so zuverlässigen Flanken von Robert G. (aus Datenschutzgründen wird der Nachname nicht genannt) blieben aus oder landeten im Nirgendwo. R. Gley (aus Datenschutz-gründen wird der Vorname nicht genannt) haderte immer wieder mit den schlechten Platzverhältnissen (Wildschweine hatten in der Vorwoche Teile des Platzes zusätzlich ruiniert) und der eigenen Leistung. Er entschuldigte sich quasi bei sich selbst, als er vor sich hin murmelte: „aber die anderen spielen doch auch auf diesem Scheißplatz und die machen keine Fehler!?!“ Ballverluste auf Seiten der SG Schwabhausen / Erdweg wurden durch die Gäste aus Überacker gnadenlos ausgenutzt. Jeweils nach dem gleichen Muster fielen die Treffer zwei und drei: Nach einem Ballverlust waren die gegnerischen Stürmer mit einem Weitschuss erfolgreich. Mit diesem Spielstand ging man auch in die Pause. Sepp Ruf, der für den verhinderten Harry Schepp der Mann an der Pfeife war, hatte keinerlei Mühe mit dem fairen Spiel.

Aus Sicht der Freizeitwölfe änderte sich leider auch nach der Pause nichts. 0:4, 0:5 und 0:6 jeweils nach eigenen Ballverlusten waren die logische Folge. Man versuchte zwar alles, aber es fehlte die Sicherheit im Spiel nach vorne. Von der Einstellung und vom Kampfgeist brauchen sie sich hingegen nichts vorzuwerfen. Bis zum Schluss versuchten sie wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen, aber das Glück war an diesem Tag kein Freund der Freizeitwölfe.

Olli Greve`s Fazit brachte es auf den Punkt: „Starker Gegner und bei uns lief nicht viel zusammen. Aber dennoch kämpferisch hat sich jeder reingehauen! Nächste Woche läuft es wieder besser!" 

Statistik:
0:1 (17.), 0:2 (26.), 0:3 (30.), 0:4 (47.), 0:5 (52.), 0:6 (66.)



7. Einsatz, 8. Oktober 2021, 19Uhr: SV Ampermoching - Freizeitwölfe 0:3 (0:2)

"Auch beim 1. FC Kollbach geht momentan nichts zusammen und schon Ende September sagten sie das für diesen Tag geplante Spiel ab. Nach langer und intensiver Suche konnte Sepp Pfeil schließlich den SV Ampermoching für eine zweite Partie gewinnen"
Bis auf ein, zwei kurze und hitzige Diskussionen gegen Spielende verlief das Spiel sehr fair. Das ging schon vor dem Spiel los, als die Freizeitwölfe den Ampermochingern einen Spieler anboten, da sie nur mit 12 Mann antreten konnten. Gerne nahmen die Hausherren das Angebot an und Erich Rixner, der sich freiwillig gemeldet hatte, wurde für ein Spiel ein Ampermochinger. Nach dem Spiel bedankten sich die Verantwortlichen der Heimelf ausdrücklich bei ihm für die faire Geste und seinen Einsatz, „Ohne ihn hätten wir heute deutlich höher verloren!“ Doch auch von Seiten der Freizeitwölfe gab es nur Lob für den Erich, denn dadurch konnte das Spiel ganz normal 11 gegen 11 gespielt werden.

Nach einer vorsichtigen gegenseitigen Abtastphase zu Beginn des Spiels, wurden die Gäste zusehends mutiger. Aus einer sicheren Defensive heraus gestalteten sie den eigenen Spielaufbau meist ruhig und überlegt. Über die Flügel sorgten sie immer wieder für Gefahr vor dem Tor des SV Ampermoching. Die gegnerischen Angriffsbemühungen  konnten oft  schon im Mittelfeld unterbunden werden und sofort wurde umgeschaltet. Doch zunächst blieben alle Torabschlüsse erfolglos. Dreimal scheiterte Marcel Schönfelder (10., 11., und 14. Min.) und sowohl Robert Gley (13. Min.) als auch Christian Fintina (15. Min.) zielten etwas zu hoch. Mit zunehmendem Spielverlauf wurde die Überlegenheit der „Silberrücken“ immer deutlicher.

In der 17. Spielminute fiel dann endlich der längst überfällige Führungstreffer. Ein weiter Befreiungsschlag (oder war es doch ein geniales Zuspiel) von Mark Stöber landete direkt vor den Füßen von Sebastian Bolz, der seinen Gegenspieler austanzte und den gegnerischen Torwart mit einem platzierten Flachschuss zur hochverdienten 1:0 Führung überwinden konnte. Wenn Robert Gley von außen in die Mitte flankte,  brannte es fast immer lichterloh im Strafraum der Heimelf. Doch das zweite Tor ließ lange auf sich warten. Erst in der 30. Spielminute, bei der gefühlt dreißigsten Flanke von Robert Gley, fiel es dann endlich. Eine herrlich getimte Bananenflanke von Robert Gley segelte in den Strafraum, dort stand Marcel Schönfelder goldrichtig und köpfte den Ball souverän in die Maschen. Die Ampermochinger blieben harmlos und sahen das von Woife Sterflinger gehütete Tor der Gäste meist nur von Ferne. Nicht nur die Einstellung und der Einsatz der Gäste stimmte, sondern auch das Stellungsspiel und die Spielordnung. Doch trotz bester Einschussmöglichkeiten blieb es bis zur Pause bei diesem Spielstand. Sebastian Bolz hatte seinen kleinen Sohn mit dabei und der lief in der Pause stolz zu jedem Freizeitwolf und sagte „ mein Papa hat das erste Tor geschossen! Hast Du das gesehen“ Der Kleine war sichtlich beeindruckt von Papa`s Einsatz. 

Nach der Pause standen die Silbernen nicht mehr ganz so sicher und für die Ampermochinger ergaben sich jetzt ein bisschen mehr Räume. Sie kamen zwar hie und da sogar bis in den Strafraum der Gäste, doch wirklich geprüft wurde der Woife dabei nicht. Auf der anderen Seite erspielten sich die Freizeitwölfe nicht mehr so viele Chancen, blieben dabei aber immer gefährlich. Doch der erlösende dritte Treffer wollte einfach nicht fallen. Dann bekam Marcel Schönfelder eine kurze Verschnaufpause und Sepp Pfeil wurde eingewechselt. Schon nach wenigen Minuten stand er plötzlich im Mittelpunkt. Einen Schuss von Robert Gley konnte der Torwart noch parieren, doch der Ball landete bei Sepp Pfeil, der vier Meter vor dem leeren Tor das Kunststück fertigbrachte, den Ball am Tor vorbei zu schieben. Nicht nur er selbst, auch alle anderen rauften sich ungläubig die Haare. Das war eigentlich die klarste Chance des Spiels.  Auch in der Folge kamen die Gäste zu weiteren Einschussmöglichkeiten. Dani Meerkamp, Robert Gley, Sepp Pfeil, Gerhard Westenrieder und Jürgen Schloßbauer scheiterten dabei  jeweils am gegnerischen Torwart. Zehn Minuten vor Spielende löste dann Marcel Schönfelder den glücklosen Sepp Pfeil wieder ab und sorgte nur wenig später für die endgültige Entscheidung. Oli Greve eroberte mit beherztem Einsatz den Ball vom Gegner zurück und legte ihn quer zu Marcel, der mit einem Flachschuss aus rund 16m erfolgreich war. Revanche geglückt!

Als Marcel nach dem Spiel vom Präse per WhatsApp zu seinen Toren gratuliert wurde, meinte dieser nur, „der Robert Gley hat einfach nicht aufgehört mich anzuschießen!“

Woife Sterflinger nahm sich im Vereinsheim des SV Ampermoching dann Sepp Pfeil zur Brust, der mit zwei Nummern zu großen alten Fußballschuhen seines Sohnes aufgelaufen war: „Ich habe mir ja auch sündteure Torwarthandschuhe gekauft, und nicht alte aus dem Keller geholt. Und ich habe sogar auf die richtige Größe geachtet. Oder nimm Dir ein Beispiel an Robert Gley, der hat sich vor kurzem für sehr viel Geld auch neue Fußballschuhe gekauft und ist seither erfolgreicher denn je. Und sogar er hat seine Schuhe in der  richtigen Größe ausgesucht! Woife und die anderen Mitspieler grinsten und Sepp Pfeil durchdachte blitzschnell eine Kosten/Nutzen-Analyse ..... das Ergebnis war bis Redaktionsschluss nicht bekannt. 

Statistik des Spiels:    
0:1 (16.) Sebastian Bolz, nach Befreiungsschlag von Mark Stöber
0:2 (30.) Kopfball Marcel Schönfelder nach Musterflanke von Flankengott Robert Gley
0:3 (72.) Marcel Schönfelder nach Vorarbeit Oli Greve



6. Einsatz, 17. September 2021, 19Uhr: Freizeitwölfe - SG Steinkirchen/Jetzendorf 7:0 (5:0)

"Robert Gley mit neuen Fußballschuhen und Reserve-Aushilfs-Schiri Uli Bscheid mit Schrittzähler!"
Schon in der Umkleidekabine vor dem Spiel präsentierte Robert Gley seine nigel-nagel-neuen  Fußballschuhe. Die meisten dürften dies nur am Rande mitbekommen haben, da sie mit der Jagd nach den heiß begehrten 3XL-Trikots beschäftigt waren.  Unserem Trainer Christian Fintina entging dies aber nicht und er setzte Robert mit der Vorgabe von drei Toren gleich mächtig unter Druck. Am Ende stellte er zufrieden fest: Vorgabe mit 2 Toren und 2 Assist „fast“ erfüllt!

Doch der Reihe nach: Da Sepp Pfeil nicht zum ersten Mal falsche Torschützen bzw. Flankengeber auf seinem Spickzettel notierte, wurde das Amt des „Schriftführers“ spontan an Johannes (Hanni) Ostermair übertragen. Dieser hielt dem Druck mühelos stand und erledigte die statistische Aufgabe mit Bravour. Am Rand notierte er sogar noch einige persönliche Eindrücke, wie „Andi`s kakophonischer* Anschiss“, „Elfmeter verschissen“ oder „Schlusspfiff nach der letzten Minute“. 
               *Der Begriff Kakophonie bezeichnet Laute und Geräusche, die besonders hart, unangenehm, hässlich oder unästhetisch klingen
               (Definition Duden)! Das gab es bei den Freizeitwölfen auch noch
 nicht, dass für die Notizen bei einem Spiel der Duden zu Rate gezogen
               werden musste.
 

Da alle uns zur Verfügung stehenden Schiedsrichter aus unterschiedlichen Gründen abgesagt hatten, kam Uli Bscheid zu seinem allerersten Einsatz als Unparteiischer. Professionell bereitete er sich auf dieses Spiel vor. Ausgerüstet mit Pfeife, gelber bzw. roter Karte und  einem Schrittzähler (!!!). Nach über 10.500 Schritten (Laufleistung etwa 3 Kilometer) und einer makellosen Leistung pfiff er schließlich das einseitige Spiel nach 80 Minuten ab.

Die 10.500 Schritte animierten die Freizeitwölfe zu wilden Spekulationen über ihre eigene Laufleistung. Kommentare wie, „wenn der Uli schon 3km läuft, dann muss ich ja mindestens …… gelaufen sein“ oder „ich habe zwar nur 20 Minuten gespielt, aber da hatte ich mindestens schon …….! Natürlich nahm das keiner Ernst, zumal der heutige Gegner kein echter Prüfstein war und schon nach fünfzehn Minuten hoffnungslos mit 0:5 hinten lag. Das lag zum einen an einer gut gestaffelten Spielordnung der Heimelf zu Beginn des Spiels, zum anderen aber auch an der mangelnden Gegenwehr der Gäste. Nach dieser sicheren Führung wurden die Positionen nicht mehr so konsequent gehalten und das einseitige Spiel verflachte zusehends.

Auch nach der Pause blieb der Schlendrian ständiger Begleiter im Spiel der Freizeitwölfe und die Lücken zwischen den Mannschaftsteilen waren von außen deutlich erkennbar. Doch die SG Steinkirchen/Jetzendorf konnte nicht allzuviel damit anfangen, obwohl sie jetzt etwas besser ins Spiel fanden. Richtig gefährlich wurden sie (fast) nie. Nachdem unser Landschaftsgärtner Mike Graf im Tor vor der Pause gar nichts zu tun bekam, konnte er sich jetzt wenigstens ein paar Mal auszeichnen. Bezeichnenderweise war seine auffälligste Szene in der 75. Minute, als er bei einem Foulelfmeter für die Gäste selbstbewusst und wunderschön in die falsche Ecke hechtete und damit den Schützen so verunsicherte, dass der flach geschossene Ball nur den Außenpfosten touchierte.  Apropos Foulelfmeter: Natürlich war Basti Nitz, unser „Fast“-Brasilianer mit seiner Axt unterwegs. Wenn er foult, dann so, dass es keinerlei Restzweifel gibt.

In Hälfte zwei erzielten die Freizeitwölfe, gegen insgesamt harmlose Gäste noch zwei Tore zum Endstand von 7:0. Der erste Sieg der Freizeitwölfe 2021 war endlich unter Dach und Fach!

Statistik des Spiels: 
1:0 (  2.) Eine Flanke von Robert Gley kann der gegnerische Torwart nur  abklatschen und Thorsten Diemer ist zur Stelle
2:0 (  4.) Robert Gley nach feiner Vorarbeit von Benni Emonts
3:0 (  8.) Benni Emonts mit feinem Übersteiger nach Flanke Robert Gley
4:0 (10) Thorsten Diemer nimmt ein gekonntes Zuspiel von Basti Nitz direkt
5:0 (15.) Marcel Schönfelder vollendet nach Zuspiel von Mark Stöber
6:0 (55.) Benni Emonts nach Vorlage von Marcel Schönfelder
7:0 (71.) Robert Gley nach Zuspiel Thorsten Diemer
      (74.) Die Gäste können einen FE nicht verwandeln



5. Einsatz, 28. Julil 2021, Fr., 18:30Uhr: Freizeitwölfe - FC Tandern 3:3 (0:1)

„Tag der Geschenke und AH-Sommerfest"
Der liebe Gott muss ein Freizeitwolf sein, denn gerade rechtzeitig zu den Vorbereitungen des Fußballspiels und des AH-Sommerfestes verzogen sich die Wolken und die Sonne lachte vom Himmel. Bei herrlichstem Fußballwetter starteten die Wölfe mit dem größten Kader in der Geschichte zum Abschluss der Hinrunde gegen Edi Salvamooser`s FC Tandern. Sage und schreibe 27 Mann (!) warteten auf einen Einsatz und so manches Trikot musste nach der Auswechslung sofort weitergegeben werden, da natürlich nicht so viele vorhanden waren. 

Mit Staunen und Respekt verfolgten die Gäste das Gewimmel auf und um die Ersatzbank der Heimelf. Gegen Ende des Spiels kam ein Spieler aus Tandern rüber und meinte, „Gott sei Dank spielen wir keine dritte Halbzeit, denn da hättet ihr bestimmt wieder eine komplett neue Mannschaft eingewechselt!“ 

Einzig der Woife, der an diesem Tag die notwendigen australischen Beschwörungsformeln für seine „Waran-Leder-Torwarthandschuhe“  vergessen hatte (dazu später mehr), spielte komplett durch. Im Wesentlichen standen in jeder Hälfte komplett andere Spieler auf dem Platz. Auch dann  musste noch gewechselt werden, damit wirklich jeder zu seinem Einsatz kam. Woife Sterflinger wurde vor dem Spiel für seinen 100sten AH-Einsatz mit einer Urkunde und großem Beifall geehrt. Benjamin Fintina, der kurzfristig für den verletzten Harry Schepp als Schiri einsprang, ließ sich von dem Gewusel an der Auslinie und den zahlreichen Wechseln nicht beirren und behielt die Übersicht. Trotz seines jungen Alters hatte er die faire Partie jederzeit im Griff. 

Coach Christian Fintina`s Augenmerk galt vor der Pause vornehmlich der Defensive, während die zweite Elf ihren Fokus eher auf die Offensive legen sollte. So ganz ging sein Plan nicht auf, aber das war in erster Linie der besonderen Situation geschuldet. Dazu schafften es einige Protagonisten nicht ihr Potential an diesem Tag auszuschöpfen. 

Ausrede eines der angesprochenen Kicker: „Ich spiele die ganze Zeit gegen ganz alte Herren Tennis und da muss ich immer ganz langsam laufen, sonst kommen sie nicht mit. Und so schnell konnte ich mich dann doch nicht umstellen“ Zitatende!

Langsam, auf Spielkontrolle bemüht, lief der Ball durch die Reihen der Freizeitwölfe. Der gemächliche Spielaufbau schläferte den Gegner regelrecht ein. Nur vereinzelt gelang es den Mannen des FC Tandern die Schläfrigkeit abzuschütteln und gefährlich vor das Tor der Freizeitwölfe zu kommen.

„Ein bisschen mehr nach vorne spielen  hätte ich mir schon gewünscht“, meinte Mane Göttler, der nach seiner Hüft-OP zum allerersten Mal wieder auf dem Feld stand und immer wieder versuchte mit einfachen Bällen das Spiel zu ordnen.  

Die offensiven Aktionen fanden meist ausschließlich in der Defensive statt und so war es kein Wunder, dass sich der Torwart des FC Tandern nicht groß fürchten brauchte. Doch die Einlullungstaktik der Wölfe ging dann in der Nachspielzeit gründlich schief. Andi „Arnbach“ und Woife „Waran“ kamen sich bei einer verunglückten Rettungsaktion derart in die Quere, dass sie schließlich hilflos auf dem Hosenboden landeten. Der Stürmer aus Tandern, der eigentlich schon abdrehen wollte, brauchte sich nur noch zu bedienen und schob die Kugel an den verdutzten Kommunikationskünstlern vorbei ins leere Tor.  

Nach der Pause startete die zweite Elf gleich furios. Schon nach zwei Minuten zappelte der Ball im Netz des FC Tandern. Eine mustergültige Flanke von Sigi Mayr wurde von Robert Gley direkt genommen und der Ausgleich war perfekt. 

Jetzt hatte die Heimelf Blut geleckt und wollte mehr. Ihre Bemühungen wurden Mitte der zweiten Hälfte mit dem 2:1 Führungstreffer belohnt. Ein verunglückter Torschuss unseres fitten Lehrkörpers Chris Link, dem einzigen Gladbachfan bei den Silbernen – Nobody is perfect, landete vor den Füßen von Benni Emonts. Der musste nur noch ca. 20 Tanderner Abwehrbeine austricksen ehe er dann souverän zur Führung einnetzte. Doch der Schlendrian im Umschaltspiel, der sich schon durch die ganze Saison zog, zeigte sich auch beim überraschenden Ausgleich der Gäste, als wieder mal ein Fehler im Spielaufbau für größte Gefahr vor Woife`s Tor sorgte. Dieser rechnete mit einem Schuss ins lange Eck, doch der Ball landete im kurzen. „Normalerweise schießen alle AH`ler ins lange Eck. Zefix!“ fluchte er,  schon bevor der Ball die Linie überquerte. 

In der 69. Minute landete der Ball nach einer langen Ballstafette schließlich bei Oli Greve, der mehrmals in aussichtsreichster Schussposition vergaß abzuziehen. Aber auch er hatte eine Ausrede (wie praktisch alle an diesem Tag), „falscher Fuß!“ Irgendwie landete der Ball dann bei Benni, der den Ball dann ungenau und eigentlich viel zu hoch auf Matthias Meiler zurücklegte. Mit sehenswerter Akrobatik stoppte Matthias Meiler in seinem letzten Spiel für die Freizeitwölfe (zieht nach Allershausen um) den Ball mit der Brust, ließ ihn abtropfen und vollendete volley zum erneuten 3:2 Führungstreffer. „Noch komplizierter können wir wirklich nicht mehr spielen“, lachte Goalgetter Benni „Übersteiger“ Nach dem Spiel fiel dann Oli Greve noch eine Ausrede ein, „übrigens habe ich den Torschuss nur verweigert um Matthias einen glorreichen Abgang zu ermöglichen. Normalerweise mache ich den selber rein!“. 

Doch die Gastgeber hatten offensichtlich an diesem Tag noch nicht genug Gastgeschenke verteilt und verhalfen dem FC Tandern in der letzten Spielminute noch zum schmeichelhaften 3:3 Ausgleich.

Unmittelbar nach dem Spiel fanden sich dann alle AH-ler aus Schwabhausen und Erdweg und die Gäste aus Tandern auf der weitläufigen Anlage der Stockschützen ein und feierten zusammen das AH-Sommerfest der SG Schwabhausen/Erdweg.
Alle halfen zusammen um das Fest in diesem Jahr zu ermöglichen, allen voran unsere Vergnügungsspezialisten Andi Hechtl, Lars Miethe und Albert Eichinger mit ihren zahlreichen Helfern. Helmut Medele hatte einen leckeren Schweinsbraten mit Serviettenknödeln vorbereitet und an der „Essensausgabe“ bedienten Kurt Westermair und der „Koch“ selbst die hungrigen AH`ler aus nah und fern. Gerti Westenrieder übernahm dabei den größten Teil der Kosten. Anläßlich seines 50. Geburtstages im Vorjahr versuchte er seit Mitte des letzten Jahres immer wieder ein großes Fest zu organisieren, aber Corona machte ihm (und uns) einen Strich durch die Rechnung. Deshalb entschied er sich nun für eine großzügige Spende bevor die nächste Coronawelle dies vielleicht wieder verhindert. 
Hungrig musste keiner nach Hause gehen, zumal auch noch viele selbstgemachte und gespendete Salate auf Abnehmer warteten. Auf die AH-ler ist Verlass, nicht nur was die gespendeten Salate anging, auch das großzügig bestückte Getränkelager in den Kühlschränken wurde ausnahmslos gespendet. 

Der beinahe schon laue Abend verlief in geselliger und lustiger Runde und so manche freiwillige und unfreiwillige Anekdote sorgte für ausgelassene Fröhlichkeit. Gestört wurde die lockere Atmosphäre eigentlich nur durch den selbsternannten Inkassobeauftragten Sepp Pfeil, der gnadenlos seine Runde machte. Eine sehr gelungene Veranstaltung und ein vergnüglicher Abend ging für einige der rund 60 Gäste, feuchtfröhlich und in gelöster Stimmung, erst weit nach Mitternacht zu Ende. Aus Pietätsgründen hüllen wir aber hier den Mantel des Schweigens über die letzten Vorkommnisse und Ereignisse.

 


4. Einsatz, 23. Julil 2021, Fr., 19Uhr: TSV Geiselbullach - Freizeitwölfe 3:1 (3:0)

„Niederlage nach starkem Spiel"
Die AH des TSV Geiselbullach spielt nach eigenen Angaben entweder in der AH-Altersklasse Senioren B im Bezirk Oberbayern, Kreis Zugspitze oder bei den Herren als zweite Mannschaft im gleichen Bezirk/Kreis um Punkte im regulären Spielbetrieb des BfV. So ganz genau wussten sie das offenbar selbst nicht. Auffallend ist aber, dass viele Gesichter auf beiden Mannschaftsfotos auftauchen. Einig waren sich aber alle, dass sie vor zwei Jahren in die Kreisliga aufgestiegen sind. Da in ihrem normalen Punktspielbetrieb fast alle Spiele wegen Spielermangel der Gegner ausfallen, fragten sie kurzfristig bei uns um ein Spiel an.

Schon als die Geiselbullacher ganz in Gelb auf den Platz liefen, war den Freizeitwölfen klar, dass sie heute auf eine spielerisch und läuferisch starke, und relativ junge, Mannschaft treffen werden. Die Freizeitwölfe mussten zudem nicht nur ihren Goalgetter Emonts Benni, sondern auch ihren Couch Christian Fintina ersetzen. Aufstellung und Taktik übernahmen Rottmeier Stefan und Obermaier Rudi, genannt „Bull“.

Bis auf wenige allzu schnelle Ballverluste in der Vorwärtsbewegung standen die Freizeitwölfe eigentlich ganz gut. Die Heimelf versuchte immer wieder durch lange Bälle ihre wieselflinken Außenstürmer einzusetzen. Dies klappte in den ersten 40 Minuten zum Leidwesen der Gäste ganz gut und die „Gelben“ tauchten einigemale gefährlich vor dem Kasten von Graf Mike auf. Der gelernte Landschaftsgärtner hegte und pflegte seinen Torraum und verhinderte mit einigen Glanztaten eine allzu frühe Führung der Hausherren. Letztlich führten dann aber zwei schnelle Ballverluste im Mittelfeld der Freizeitwölfe zu den ersten beiden Gegentreffern (17. und 22. Min). Wer die Freizeitwölfe kennt, weiß kein Grund um den Kopf hängen zu lassen und mit zunehmender Spieldauer wurden die Gäste immer mutiger und erspielten sich einige Top-Gelegenheiten. Bei zwei Schüssen von Glas Peter aus kurzer Distanz reagierte der gegnerische Torwart jeweils gedankenschnell und konnte gerade noch zur Ecke klären. Kurz vor der Halbzeit, als die Freizeitwölfe immer öfter im Strafraum der Geiselbullacher auftauchten, waren dann die Hausherren durch einen sehenswert vorgetragenen Konter erfolgreich und erzielten die 3:0 Halbzeitführung.

Der „Bull“ war es dann, der durch taktische Einzelgespräche und Ansprachen die Ausrichtung für die zweite Hälfte vorgab. Vor allem Pfeil Sepp musste ganz genau zuhören. Und die Gäste aus Schwabhausen und Erdweg standen jetzt tatsächlich deutlich besser und ließen den Geiselbullachern nicht mehr so viel Raum im Mittelfeld. Von Beginn an spielten die Freizeitwölfe wesentlich druckvoller, wurden immer stärker und waren das klar spielbestimmende Team. Lohn der Anstrengungen war der Anschlusstreffer in der 52. Spielminute. Eine punktgenaue Flanke von „Flankengott“ Gley Robert, erwischte  Diemer Thorsten am langen Pfosten sehenswert im Flug und jagte das Runde in das Eckige. Die Silbernen blieben am Drücker und fanden immer wieder Lücken in der gegnerischen Abwehr. Aber die Abschlüsse von Gley Robert, Glas Peter, Diemer Thorsten und Obermair Rudi wurden entweder im letzten Moment geblockt oder der starke Geiselbullacher Schlußmann war zur Stelle. Graf Mike, im Tor der Gäste durfte sich nach der Pause nur noch zweimal auszeichnen. Bis zum Schlusspfiff bestimmten die Gäste weiter das Spiel. Doch der Lohn der starken Leistung blieb an diesem Tag aus und das Spiel endete mit einer 1:3 Niederlage. Zum Trost blieb die Gewissheit, die zweite Hälfte mit 1:0 gegen den wohl stärksten Gegner in dieser Saison gewonnen zu haben! In der zweiten Hälfte insgesamt der stärkste Auftritt bisher. 

Die Geiselbullacher erzählten nach dem Spiel in gelöster und angenehmer Atmosphäre bei ihrem spanisch/kroatischen Vereinswirt (Vereinslokal Volvere, spanische Küche und Biergarten), dass sie sichtlich überrascht vom starken Auftritt der „Freizeitwölfe“ in der 2. Halbzeit waren und gratulierten den zahlreich dagebliebenen Gästen zu einem couragierten Auftritt und sehenswerten Spiel.   

Statistik:            1:0 (17.), 2:0 (20.), 3:0 (35.); 1:3 (52.) Diemer Thorsten, nach herrlicher Flanke von Gley Robert




3. Einsatz, 16. Julil 2021, Fr., 19Uhr: SV RW Überacker - Freizeitwölfe 5:5 (1:3)

„Torfestival in Überacker!
Nach zwei unglücklichen Niederlagen in Folge begannen die Freizeitwölfe bei herrlichstem Fußballwetter beim SV RW Überacker entsprechend vorsichtig und konzentriert. Sie versuchten, den Ball möglichst lange in den eigenen Reihen zu halten. Das klappte auch ganz gut und mit zunehmender Spieldauer gewannen ihre Aktionen immer mehr an Sicherheit. Einziges Manko: Einige Male verlor man in der Vorwärtsbewegung den Ball durch ungenaue oder schlampige Zuspiele allzu leicht. Gleich die erste dieser Unsicherheiten im Spielaufbau wurde vom SV RW Überacker in der 5. Spielminute gnadenlos bestraft. Trotz dieses -wieder mal- unglücklichen frühen Rückstandes blieben die Silberrücken aus Erdweg und Schwabhausen weiter am Drücker. Robert Gley zielte in der 12. Minute noch ein bisschen zu hoch, doch schon ein paar Minuten später fiel dann endlich der verdiente Ausgleich. Eine feine Hereingabe von Sebastian Bolz vom linken Flügel erreichte in der Mitte Marcel Schönfelder, der sich mit energischem Einsatz durchsetzte und den gegnerischen Torwart überwinden konnte.  

Die Heimelf war nur gefährlich, wenn die Gäste im Spielaufbau allzu rasch den Ball verloren. Glück und Teufelskerl Woife im Tor der Freizeitwölfe waren aber zuverlässig zur Stelle. Benni vergab in der Folge zunächst aus aussichtsreicher Situation, doch nur wenig später war er nach einem punktgenauen Pass von Miche Rascher zur Stelle und düpierte mit einem seiner berühmten Aussteigerpioretten die gegnerische Abwehr und netzte zur längst hoch verdienten 2:1 Führung ein. 

Durch fahrige Zuspiele im Spielaufbau brachten sie sich dann wieder selbst in Bedrängnis. Einer dieser Fehlpässe führte dann in der 27. Minute zu einem Strafstoß, als ein Stürmer der Heimelf im Strafraum nach einem Kontakt mit Michel Kreppold plötzlich zu Boden ging. Sofort zeigte der gewohnt souverän leitendende Schiedsrichter auf den Punkt. Die Situation war zwar nicht so eindeutig, aber den Elfer kann man wohl geben. Sepp Pfeil, der sportliche Leiter der Gäste wusste es schon vorher, „der Woife hält den, mit den neuen Handschuhen kann der gar nicht anders!“

Anlauf. Schuss, flach ins linke Eck. Doch der Torjubel des SV RW Überacker blieb aus! 

Die neuen Torwarthandschuhe (aus der Haut eines mittlerweile ausgestorbenen australischen Gürtelwarans – wir berichteten bereits ausführlich darüber) mit dem Woife hinten dran tauchten blitzschnell nach unten und hielten diesen Strafstoß sensationell. Wer braucht schon einen Gianluigi Dommarumma, wenn man den Woife hat!

Woife nahm zurecht die begeisterten Glückwünsche seiner Mannschaftskollegen entgegen. Nach dem Spiel verriet er im Überschwang seiner Gefühle, dass seine neuen Handschuhe so teuer waren, dass er nun privat den Rotstift ansetzen muss. Er reiste aufgrund dieser Zwangslage auch als einziger Spieler mit dem Fahrrad an. Obwohl er sich auf dem Rad vermummt hatte (nicht jeder sollte mitkriegen, dass er sich den Sprit nicht mehr leisten konnte), erkannte ihn Marcel Schönfelder unterwegs anhand seines verschämten Fahrstils.

Motiviert von „Donnawoife´s“ Glanztat blieben die Gäste weiter spielbestimmend und hätten nach einer Ecke von Robert Gley durch einen schönen Kopfball von Daniel Meerkamp beinahe die Führung weiter ausgebaut (knapp drüber). Ein paar Minuten später war er aber dann zur Stelle, als er einen weiten Freistoß von Stefan Rottmeier erlief und den gegnerischen Torwart gekonnt umkurvte und zur 3:1 Halbzeitführung vollendete.

Nach einem schönen Angriff kurz nach Wiederanpfiff über mehrere Stationen landete der Ball schließlich bei Benni Emonts. Dieser ließ seinen Gegenspieler stehen und passte genau im richtigen Moment quer in die Mitte auf den mitgelaufenen Thorsten Diemer, der insgesamt ein starkes Spiel machte. Unser neuester Coup auf dem Transfermarkt (die Tinte seiner Vertragsunterschrift war noch nicht abgetrocknet) hatte keine Mühe den Ball im Tor unterzubringen – 4:1.

Das war`s, dachten sich Spieler und Zuschauer.

Aber haarsträubende und chaotische zehn Minuten völliger Unordnung und fehlender Zuordnung im Mittelfeld reichten um die Heimelf wieder ins Spiel zu bringen, 2:4, 3:4 und schließlich sogar das 4:4 waren die Folge dieses Durcheinanders bei den Gästen. 

Nach diesen Minuten des Grauens rissen sich die Freizeitwölfe wieder alle spürbar zusammen und bekamen allmählich das Spiel wieder besser in den Griff. Mit tatkräftiger Unterstützung eines Abwehrspielers aus Überacker, dessen Pass fatalerweise direkt vor den Füßen von Benni Emonts landete, gingen die Gäste wieder in Führung. Allein vor dem Torwart, erinnerte sich der Benni an seine früheren Torjägerqualitäten und brachte die Freizeitwölfe überlegt wieder mit 5:4 in Führung. Was der Benni kann, kann ich auch, dachte sich der Detlef Fischer. Nur wenig später lief auch er alleine auf den gegnerischen Torwart zu, hatte jedoch vergessen einen Ball mitzunehmen und so verpuffte diese gutgemeinte Aktion wirkungslos.

Nachdem sie schon einen 1:4 Rückstand wettgemacht hatten, wollten sich die Jungs aus Überacker nun „ jetzt erst recht nicht“ kampflos in die Niederlage fügen und nutzten eine dieser Unachtsamkeiten der Gäste zum erneuten Ausgleich. Doch auch die Freizeitwölfe zeigten Moral und Einsatzwillen und wollten dieses verrückte Spiel unbedingt noch für sich entscheiden. Kurz vor Spielende wähnten sie sich schon auf der Siegerstraße als Miche Rascher zum vermeintlichen 6:5 Siegtreffer traf. Doch der Jubel hielt leider nicht lange an. Der Schiri erkannte auf Abseits. Die Männer um Miche Rascher haderten sichtlich mit dieser Entscheidung. Dies war wohl die einzige Fehlentscheidung des ansonsten tadellos agierenden Unparteiischen. Und so blieb es am Ende bei dem Spielstand von 5:5. Überacker hätte sogar noch den Führungstreffer erzielen können, aber Woife konnte dies mit einer feinen Parade gerade noch verhindern. Am Schluss konnten alle Protagonisten aufgrund des Spielverlaufes mit diesem Ergebnis leben, obwohl die Freizeitwölfe dieses Spiel eigentlich klar gewinnen hätten müssen. Wären da nicht die verhängnisvollen zehn Minuten gewesen …..
Bemerkenswert: Alle drei Neuen im Team waren erfolgreich und trafen je einmal!

Statistik:
1:0 (  5.)
1:1 (17.) Schönfelder Marcel, nach Flanke von Bolz Sebastian
1:2 (24.) Emonts Benni, nach feinem Zuspiel von Rascher Miche
      (27.) Donnawoife pariert einen Strafstoß glänzend
1:3 (35.) Meerkamp Daniel, nach Freistoßvorlage von Rottmeier Stefan
1:4 (43.) Diemer Thorsten, nach Klassezuspiel von Emonts Benni
2:4 (48.)
3:4 (54.)
4:4 (56.)
4:5 (66.) Emonts Benni vollendet nach eigener Balleroberung
5:5 (70.)
      (77.) Tor von Rascher Miche wird vom Schiri wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung
                die Anerkennung verwehrt



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2. Einsatz, 9. Julil 2021, Fr., 19Uhr: Freizeitwölfe - SC Ottershausen 1:3 (0:0)

„Europameister im Auslassen von Großchancen!
Sepp Pfeil, der sportliche Leiter der Freizeitwölfe starrte fassungslos auf seinen vollgekritzelten Spickzettel. Allein sieben (!) 100%ige Topchancen waren dort allein in der ersten Halbzeit vermerkt. Das Resultat war zum Entsetzen aller Spieler, Betreuer und Zuschauer jedoch immer wieder das gleiche – Chance liegengelassen. Wenn es einen Europameistertitel für das Auslassen von Großchancen gäbe, die Freizeitwölfe wären zur Stelle.

Die Mannen um Couch Christian Fintina standen, bis auf wenige wacklige Szenen in der Defensive, gut und kontrollierten vor allem in den ersten 40 Minuten Ball und Gegner und waren dabei klar feldüberlegen. Eine ganze Reihe bester Chancen wurde herausgespielt. Doch weder Benni Emonts, der Torschützenkönig des vergangenen Jahres, Robert Gley, Marcel Schönfelder, Sebastian Bolz oder Johannes (Hanni) Ostermeir schafften es, den Ball im Tor unterzubringen. Positiv war, dass überhaupt so viele gute Chancen heraus gearbeitet werden konnten. Aber die mangelnde Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor war an diesem Tag schon sehr eklatant, wenngleich dies schon letzte Woche beim Spiel in Ampermoching festzustellen war. Verzweiflung machte sich breit, doch der Ball wollte und wollte nicht über die Linie. In der ersten Hälfte kamen die Gäste aus Haimhausen nur einmal gefährlich vor das vom Woife bestens gehütete Tor. Mit einer Glanztat rettete er die Situation und verhinderte den frühen Rückstand. Pausenstand 0:0.

Die Pause war offenbar viel zu lang für die Heimelf, denn plötzlich stimmten weder Zuordnung noch Zweikampfverhalten. Vier Minuten nach dem Wiederanpfiff wurde der Spielverlauf dann endgültig auf den Kopf gestellt, als dem SC Ottershausen nach einem Konter die 1:0 Führung gelang. Nach einiger Konfusion rappelten sich die Freizeitwölfe wieder auf und machten da weiter wo sie vor der Halbzeit aufgehört hatten, dem Auslassen von Großchancen. Mit der glücklichen 1:0 Führung im Rücken trauten sich die Gäste jetzt etwas mehr zu und tauchten jetzt öfter im Strafraum der Freizeitwölfe auf. Nachdem die Heimelf drei Topchancen zum Ausgleich nicht nutzen konnte, verwerteten die Gäste gleich die nächste Einschusschance zum 0:2. Nur wenig später stand es plötzlich 0:3. In Sachen Chancenauswertung war der SC Ottershausen den Freizeitwölfen weit überlegen. Jetzt ließen einige doch den Kopf ein wenig hängen und Unsicherheit machte sich breit. Sigi Mayr schlug in dieser Phase einmal einen langen (Fehl)Pass auf den, in diesem Moment, unbesetzten Flügel. Von draußen schrie der Präse Detlef Fischer, „Sigi, ich spiel doch gar nicht mit!“

Wie in Ampermoching eine Woche zuvor lagen die Freizeitwölfe 0:3 hinten. Doch im Gegensatz zur Vorwoche kamen sie in der 60. Minute nur noch zum Ehrentreffer. Benni Emonts gelang, nachdem er zwei Mann aussteigen ließ, ein feines Zuspiel zu Sebastian Nitz, dem Reserve-brasilianer vom Anemonenring (Zitat Chris Link). Dabei gelang ihm mit einem sehenswerten und gefühlvollen Lupfer über den gegnerischen Torwart hinweg nicht nur das 1:3, sondern auch sein allererstes Tor für die Freizeitwölfe überhaupt! Nach diesem Tor mobilisierten die Freizeitwölfe noch einmal alle Kräfte und erspielten sich wieder beste Einschussmöglichkeiten. Alleine viermal (!) tauchte ein Erdweger/Schwabhauser Stürmer  allein vor dem gegnerischen Torwart auf, doch jedesmal brachten sie das Kunststück fertig zu scheitern. So blieb es am Ende bei einer erneut sehr unglücklichen 1:3 Niederlage. Im Frust nach dem Spiel ist der starke erste Auftritt im Dress der Freizeitwölfe von Marcel Schönfelder völlig untergegangen. Zu seinem ersten Einsatz kam auch Flo Peetz, der sich erst noch an den italienischen Schnitt der Trikots gewöhnen musste.

Statistik:   
0:1 (44.), 0:2 (52.), 0:3 (57.)
1:3 (59. Min) Nitz Sebastian nach Pass von Emonts Benni



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1. Einsatz, 11.09.2020, Fr., 19:00 1.FC Kollbach - Freizeitwölfe 3:1 (3:1)

Erstes Spiel nach langer Coronapause!
Im Spiel 1 nach der Corona-Zwangspause war bei den Freizeitwölfen über weite Strecken noch Sand im Getriebe. Nur teilweise konnten sie im Spielaufbau überzeugen. Meist jedoch wurde der Ball schon in der Vorwärtsbewegung schnell wieder verloren, was ein ums andere Mal den Kollbachern Chancen eröffnete. Vom Fremont-Soccer-Club aus Kalifornien zurückgekehrt ist „Ich-passe-noch-in-ein-XXXL-Trikot“-Markus Battermann, der seinen Trainingsrückstand rücksichtslos zur Schau stellte. Lediglich „ein-XXXL-Trikot-passt-mir-wie-angegossen“-Stefan Rottmeier konnte mit ihm in Sachen Fitness einigermaßen mithalten. Beide haben aber fest versprochen, ab sofort regelmäßig im Training an ihrer Fitness zu arbeiten!

Die Vorfreude auf diese Partie war bei beiden Mannschaften riesengroß. „Das war ein großer Schritt Richtung Normalität“, meinte Thomas Mayr, der AH-Verantwortliche aus Kollbach, „auch wenn die strikten Auflagen des Schutz- und Hygienekonzepts von jedem Einzelnen einiges abverlangen“. 

Der Versuch, aus der Abwehr heraus mit sicheren Ballstafetten nach vorne zu kommen, war unverkennbar bei den Freizeitwölfen. Allerdings klappte längst nicht alles. Der Beginn jedoch war verheißungsvoll. Eine Maßflanke von Robert Gley landete bei Sebastian Bolz, der den Ball mustergültig auf den mitgelaufenen Sigi Mayr legte. Dieser vollendete in der 5. Spielminute zur frühen Führung für die Gäste. Das schien den Kollbachern nicht in den Kram zu passen, denn sie waren merklich bestrebt den Ausgleich zu erzielen. Die Hausherren waren nun präsenter und immer einen Ticken schneller am Ball. Leichtsinnige Ballverluste der Freizeitwölfe trugen ihr Übriges dazu bei. Innerhalb von ca. 12 Minuten konnten sie das Spiel drehen und mit 3:1 in Führung gehen. Nur noch vereinzelt kamen die Gäste gefährlich vor das Tor des Gegners, aber bis zur Pause blieb es bei diesem Spielstand. 

Zur zweiten Halbzeit versuchte Trainer Christian Fintina mit einigen Umstellungen mehr Sicherheit ins Spiel zu bringen. Man hatte jetzt zwar den Gegner etwas mehr unter Kontrolle, allerdings ging nach vorne nicht mehr viel zusammen. Die beste Chance zum Anschlusstreffer hatte wiederum Sigi Mayr, der einen Kopfball Mitte der zweiten Hälfte knapp am linken Pfosten vorbeisetzte. In dieser Szene verletzte sich sowohl Sigi Mayr, als auch sein Gegenspieler, als sie unkontrolliert mit ihren Köpfen zusammen rasselten. Während Sigi mit einer dicken Beule schon bald wieder aufstehen konnte, lag der Kollbacher noch minutenlang sichtlich angeschlagen und mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Rasen. Auch er hatte eine dicke Beule, aber dazu eine wirklich übel aussehende offene Wunde. Diese musste ärztlich versorgt werden. Alle waren sich einig, das Spiel nicht mehr weiter fortzusetzen und so endete das erste Nach-Corona-Spiel mit einer verdienten 1:3 Niederlage. Aber angesichts der besonderen Umstände geriet dieses Ergebnis schnell zur Nebensache. 

 „Eisenschädel“ Sigi Mayr, erfuhr erst nach dem Spiel, als sein Kontrahent frisch verarztet, aber wieder bester Dinge, auf den Platz zurückkam (Wunde musste gott-sei-Dank nur getackert werden), dass dieser ein bekennender 60er-Fan ist. Dies verleitete ihn spontan zu der Feststellung, dass er das „Derby“ klar für sich entscheiden konnte.   

Statistik:      
0:1 (  5.) Mayr Sigi nach Ablage von Bolz Sebastian 
1:1 (12.)
2:1 (18.)
3:1 (24.)